Lehrgang Social Work neu aufgelegt

Donau-Universität Krems mit überarbeitetem Studienprogramm des bewährten Lehrgangs zu sozialer Arbeit

15.10.2015

Krems (kpr). Die Donau-Universität Krems startet ab 13. November die Neuauflage des Universitätslehrganges "Social Work". Sein Programm wurde unter Mitwirkung von ExpertInnen mehrerer Fachgebiete überarbeitet und aktuellen Erfordernissen angepasst. Teilnehmende können nun noch besser mit gegenwärtigen Herausforderungen der sozialen Arbeit Schritt halten. Nur noch wenige Studienplätze sind verfügbar.

Ein Jahr lang haben Expertinnen und Experten, darunter Univ.-Prof. Josef Scheipl, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz, der Psychotherapeut Prof. (FH) Dr. Heinz Wilfing sowie der Pädagoge und Konfliktmediator, Prof. Dr. Günther Kienast, an der Aktualisierung des Studienprogramms gearbeitet. Das neue Curriculum integriert einerseits aktuelle Anforderungen sozialer Arbeit, darunter jene der Sozialpädagogik, und bietet andererseits ein breites Spektrum von Handlungsfeldern.

TeilnehmerInnen des neuen fünfsemestrigen, berufsbegleitenden Lehrgangs erhalten Kenntnisse der Wirkmechanismen und Wirkfaktoren von Handlungsstrategien und Arbeitsformen in der Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen, älteren Menschen, MigrantInnen, Menschen mit Suchtproblemen und anderen psychischen Erkrankungen. Das Weiterbildungsprogramm greift spezifische sozialpädagogische Konzepte auf, wie Umgang und Verhalten in schwierigen Gruppenkonstellationen, Kenntnisse über Psychopathologische Erkrankungen und deren Interventionen, Kenntnisse über Trauma-Arbeit, Rahmenbedingungen in der stationären Unterbringung oder der ambulanten Begleitung von Kindern- und Jugendlichen bzw. Familien.
Darüber hinaus bereitet der Lehrgang auf Führungsaufgaben vor: Studierende identifizieren Zusammenhänge in der Organisationslehre und dem Personalmanagement, deren Theorien und die Spezifika sozialer Einrichtungen, weiters werden u.a. Finanzierungssysteme und deren Rahmenbedingungen analysiert.

Peergruppen, Reflexion und Spezialisierungsmöglichkeit als Neuerung

Mit der Überarbeitung des Studienprogramms bietet der Lehrgang in seiner Neuauflage nun eine Erweiterung der Methodenkenntnisse hinsichtlich der Analyse von Problemsituationen, deren Dokumentation und dem Überblick zeitgemäßer Diagnostik. Weiters sieht der Lehrgang jetzt eine Peergruppe vor. Sie dient vor allem dem Austausch unter den Teilnehmenden und der Reflexion von Gruppenprozessen und Lehrinhalten und dem Erlernen partnerschaftlicher Zusammenarbeit in einer Gruppe ohne Leitung von außen. Die Reflexion der beruflichen Tätigkeit und das Kennenlernen beruflicher Tätigkeitsfelder im Zuge des Praktikums sind ebenso neu wie der Aufbau des Studienprogramms in Pflicht- und Wahlfächern und die damit geschaffene Möglichkeit der Spezialisierung, passend zum beruflichen Kontext.

Der Lehrgang richtet sich an Personen, die in wohltätigen Vereinen, Beratungszentren zum Beispiel zur Integration in den Arbeitsmarkt, Organisationen für Jugendliche, Behinderteneinrichtungen, Schulen, Justizanstalten, Beratungseinrichtungen beispielsweise für MigrantInnen, Asyleinrichtungen, Drogenberatungszentren, Rehabilitationseinrichtungen, Senioren- und Pflegeeinrichtungen oder Kliniken tätig sind.

Lehrgangssprache ist deutsch. Alle BewerberInnen werden zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Der Lehrgang schließt mit dem akademischen Grad Master of Science in Social Work – MSc ab.

Der Lehrgang unter Leitung von Claudia Caruso, MSc ist am Department für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin, Fakultät für Gesundheit und Medizin der Donau-Universität Krems angesiedelt.

Universitätslehrgang "Social Work (MSc)"
Dauer: 5 Semester berufsbegleitend
Start: 13. November 2015
Kosten: 8.900,00 EUR
ECTS-Punkte: 120

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