Design und Validierung neuer Methoden zur Vermeidung mikrobieller Kontamination in elektronisch steuerbaren Wasserarmaturen

Beschreibung

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel! Trinkwasser ist aber auch verderblich und kann unter bestimmten Umständen - bei Belastungen mit pathogenen Bakterien - auch ein hohes Gesundheitsrisiko darstellen. Der Wasserhahn ist das letzte Glied in der langen Kette vom Wasserversorger zum Verbraucher. Seit einigen Jahren werden Wasserarmaturen als ein anerkanntes Reservoir für Mikroorganismen und als Risiko für Kontaminationen und Infektionen wahrgenommen. Um den Verbraucher im höchsten Ausmaß vor mikrobiologischen Verunreinigungen zu schützen und ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, müssen auch Wasserarmaturen den höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen. Dies kann nur durch eine gezielte Entwicklung von neuen sensorgesteuerten, elektronischen Armaturen erreicht werden. Die Basis hierfür soll in diesem Projekt gelegt werden, wobei konventionelle, am Markt erhältliche elektronische und manuelle Wasserinstallationen im Langzeittest über ein halbes Jahr getestet werden und die bakterielle Belastung und Verkeimung mit Wasserpathogenen – wie Legionella pneumophilia und Pseudomonas aeruginosa – analysiert werden. ** Dieses Projekt wird aus Mitteln des Landes Niederösterreich und des europäischen Fonds (www.efre.gv.at) für regionale Entwicklung finanziert.

Details

Projektzeitraum 01.04.2018 - 31.12.2020
Fördergeber Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen)
Förderprogramm FTI Programm LNÖ
Department

Department für Integrierte Sensorsysteme

Zentrum für Wasser- und Umweltsensorik

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Dipl.-Ing. Dr. Martin Brandl
Projekt­mitarbeit Dr. Jörg Ettenauer Mag. Anja Knecht Ing. Thomas Posnicek
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