CBRN City Sensor Network

Beschreibung

Aufgrund von Befürchtungen, dass terroristische Vereinigungen in den Besitz chemischer, biologischer, radiologischer oder nuklearer Stoffe oder Wirkstoffe (CBRN) kommen könnten, haben die Regierungen und internationalen Organisationen in den letzten 10-15 Jahren umfassende Maßnahmen und Programme zum Schutz vor den damit verbundenen Risiken beschlossen. Anschläge auf öffentliche Transportmittel mit CBRN Stoffen können katastrophale Auswirkungen haben, wie der Anschlag 1995 auf die U-Bahn von Tokyo veranschaulichte. Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für solche Anschläge gegeben ist: Tokio 1995 (mit dem Nervengift Sarin), London 2005, Moskau 1996, 2004 und 2010 sowie Brüssel 2016. Die späte Detektion und Identifikation der eingesetzten CBRN Stoffe stellt derzeit eine wesentliche Problematik für rasche und zielgerichtete Maßnahmen der Sicherheitsbehörden dar: Erst nach dem Eintreffen von Spezialausrüstung (z.B. der Feuerwehr) kann eine genaue Bestimmung der freigesetzten Stoffe vorgenommen werden. Eine zeitnahe Messung der Verteilung des Gefahrenstoffs im betroffenen Gebiet, z.B. der unterschiedlichen Konzentration an den verschiedenen Ausgängen einer U-Bahnstation ist aktuell nicht möglich. Bei dem Anschlag in Tokio gelang es erst nach Stunden den eingesetzten chemischen Stoff zu identifizieren.

Details

Projektzeitraum 01.11.2018 - 25.10.2020
Fördergeber FFG
Förderprogramm KIRAS
Department

Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung

Zentrum für Infrastrukturelle Sicherheit

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Ass.Prof. Mag. Dr. Walter Seböck, MAS MSc
Projekt­mitarbeit Bettina Pospisil, BA MA Mag. Dr. Ingeborg Zeller

Team

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