Forming a Responsible Use of Digital Data in Transdiciplinary Process

Beschreibung

Ziel: Gestaltung eines Prozesses wechselseitigen Lernens zwischen Wissenschaft und Praxis einschließlich eines Multi-Stakeholder Diskurses zur Formulierung von sozial robusten Lösungen (d. h., eines transdisziplinären Prozesses) im Umgang mit digita-len Daten II.1 Warum DiDaT? Im September 2017 kamen 17 europäische Wissenschaftler zu einem strukturierten Expertengespräch zusammen, um die Frage zu beantworten, welche unerwünschten Nebeneffekte (unintended side effects: unseens) mit der Digitalisierung verbunden sind und welche Gefahren für die Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik drohen. Am Ende eines intensiven Diskurses stand die Aussage, dass «das Eigentum, der ökonomische Wert, der Zugang und die Nutzung digitaler Daten» (und die Algorithmen der Verarbeitung dieser Daten) das größte unverstandene Problem der digitalen Transformation darstellen und mit schwerwiegenden nicht-intendierten, unerwünschten und weitgehend unverstandenen negativen Nebenwirkungen verknüpft sind. Eine Erarbeitung von sozial robusten Orientierungen zum Umgang mit digitalen Daten benötigt grund-legendes Wissen aus allen Bereichen der Wissenschaft (d. h., z. B., technisches, rechtliches, sozialwis-senschaftliches und naturwissenschaftliches Wissen) und ist auf ein grundlegendes Verständnis der Werte, des Erfahrungswissens und des wirtschaftlichen Funktionsgefüges im Hinblick auf den realen Umgang mit und die Zugriffsmöglichkeiten auf Daten angewiesen. Diese Wissensbasis kann nicht nur von der Wissenschaft abgeleitet werden, sondern setzt die Integration von Erfahrungs- und Praxiswissen voraus. Somit erfordert die Erreichung des Ziels eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Folgen der Digitalisierung einen transdisziplinären Prozess, der die laufenden politischen und juristischen Prozesse zu Datensicherheit komplementiert. Transdiziplinäre (Td) Prozesse umfassen neuartige Verfahren zur effizienten, integralen Einbeziehung von Wissenschafts- und Praxiswissen in einen gemeinsamen Diskurs, der zum nachhaltigen Umgang mit gesellschaftlich relevanten, komplexen, wenig gut verstandenen (i.e., ‘ill-defined) Problemen beiträgt. In Td-Prozessen wird solides (‘state of the art’) wissenschaftliches Wissen mit dem Erfahrungswissen und den gesellschaftlichen Werten aus der Praxis zusammengeführt, um für eine Problemlösung geeignete Prozesse und Lösungswege zu identifizieren und einzuleiten. Die Grundsätze und die Arbeitsweise digitaler Prozesse sind in Box 1 zusammengefasst. Zur realen Umsetzung solcher Diskurse gibt es viel Literatur und Know-How. Die Antragsteller haben in den letzten beiden Jahrzehnten solche Diskurse konzipiert, durchgeführt und moderiert. Td-Prozesse haben sich im Umgang mit schwierigen, konfliktreichen Problemen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene bewährt. II.2 Ziele des DiDaT Projekts Das Projekt DiDaT soll Orientierungen für einen «Verantwortungsvollen Umgang mit Digitalen Daten» und den damit verbundenen Vulnerabilitäten liefern, denen Bürger_Innen, wirtschaftliche, politische und zivilgesellschaftliche Akteure, bis hin zu Vertrertern zentraler Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Staates ausgesetzt sind. Dazu gehören: • die Identifikation von fehlenden rechtliche Regelungssystemen (im nationalen und internatio-nalen Raum) zum Eigentum, Schutz, und Umgang mit digitalen Daten, • der Umgang mit sozialen Barrieren, der Akzeptanz von digitalen Technologien und den damit verbundenen Dienstleistungen, Selbstverpflichtungen von Unternehmen oder Meinungsführern, • die Gestaltung von Lernprozessen zur resilienten Nutzung digitaler Technologien auf persönli-cher, nationaler und globaler Ebene (welche Verhaltensegeln begünstigen eine ungefährdete und effiziente Nutzung digitaler Technologien?), • die Initiierung von Prozessen zur Findung und Umsetzung einer Datenethik, • und schließlich die Identifikation, Beschreibung und Bewertung von unerwünschten Nebenwir-kungen der Digitalisierung und deren Implikationen für Wirt

Details

Projektzeitraum 02.01.2019 - 31.07.2019
Fördergeber Private (Stiftungen, Vereine etc.)
Department

Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Dr. Roland Scholz
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