Innovatives Monitoring System wassertechnischer und mikrobiologischer Parameter im aquatischen Ökosystem

Beschreibung

Die nachhaltige Gestaltung der Umwelt wird in besonderem Maße von der Wasserwirtschaft geprägt. Die Programmregion ist dabei in zwei große grenzübergreifende Entwässerungszonen gegliedert: Die Elbe und für das gegenständliche Projekt das Einzugsgebiet der Donau, die auch große Teile der tschechischen Programmgebiete als Zubringer hat. Unmittelbarer teilen sich NÖ und Tschechien mit der Thaya auch einen direkten Grenzfluss. Dies stellt eine direkte Notwendigkeit dar, Probleme der Wasserwirtschaft gemeinsam und grenzübergreifend zu lösen. Zusätzlich sind die Gebiete topographisch aber auf in Bezug auf die Infrastruktur vergleichbar, weshalb innovative Lösungen für die Öffentlichkeit, Anwender aber auch Unternehmen auf beiden Seiten ähnliche Vorteile und Wertschöpfungspotentiale. Das Projekt hat zum Ziel das aquatische Ökosystem zu schützen und zu verbessern indem Maßnahmen zum Monitoring wassertechnischer sowie mikrobiologischer Parameter auf technischer Seite untersucht werden, um die Wasserqualität zu steigern. Dazu soll in der Region die notwendigen Kompetenzen geschaffen werden und die Innovationsbasis gesetzt werden. Die Kernoutputs des Projektes sind: • Grenzüberschreitendes integriertes Monitoring System von wasserwirtschaftlichen chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Parametern. • Technologisches Kompetenznetzwerk zur Entwicklung von online Messmethoden und Sensoren mit Anwendung in der Wassertechnologie mit den Kernpartnern Department für Integrierte Sensorsysteme der Donau-Universität Krems, CEITEC der Technischen Universität Bruno und der Faculty of AgriSciences der Mendel Universität Brno. • Ein Maßnahmenkatalog und eine Forschungsstrategie, die auf regionaler Ebene sowohl konkrete Einsatzmöglichkeiten der Wasser-Sensorik beinhaltet, aber auch eine Strategie für die Weiterentwicklung dieses Feldes definiert. (Kompetenz- und Bedarfslandkarte). Innovationsschritt ist der umfassende(re) Einsatz von Echtzeit-Sensorik für das Monitoring physikalischer, chemischer und mikrobiologischer Parameter zur Beurteilung der Wasserqualität. Die Sensoren sollen über ein Netzwerk miteinander verbunden sein und ihre Daten an einen Cloud Dienst weiterleiten. Die über diesen Dienst bereitgestellten Daten werden auf einem Webinterface dem autorisierten Anwender präsentiert und auch online über eine Datenbank verfügbar gemacht. Aber auch im Katastrophenfall sowie während ausgeprägter Trockenheit bzw. Starkregenereignissen kann rasch auf erhöhte Schadstoffeinträge reagiert werden, indem auf Basis der Sensormesswerte gezielt Gegenmaßnahmen getroffen werden können, um die Einhaltung von Schadstoffgrenzwerten zu gewährleisten.

Details

Projektzeitraum 01.01.2021 - 31.07.2022
Fördergeber EU
Förderprogramm
Department

Department für Integrierte Sensorsysteme

Zentrum für Wasser- und Umweltsensorik

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Dipl.-Ing. Dr. Martin Brandl
Zum Anfang der Seite

 

Zum Glossar

Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung Ihrer Nutzererfahrung und für analytische Zwecke zur Optimierung unserer Systeme, sowie Google Maps zur Darstellung von Plänen. Indem Sie auf „OK" klicken bzw. die Website weiter verwenden, stimmen Sie der Cookie- und Google Maps Nutzung zu. Mehr Information zum Datenschutz.

OK