Erprobung, Weiterentwicklung und Validierung von neuartiger Messtechnik für statische und niederfrequente elektrische und magnetische Felder

Beschreibung

Es ist Amtsaufgabe des BfS, die gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung, welche von elektrischen, magnetischen oder elektromagnetischen Feldern ausgehen, zu ermitteln. Die Energiewende und die Veränderungen der Elektrizitätsnetze können sich auf die Exposition der Allgemeinbevölkerung mit statischen und niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern auswirken. Für Risikoabschätzungen sind belastbare Expositionsdaten erforderlich, die nur mit entsprechend ausgelegter Messtechnik zu erhalten sind. Dieses Vorhaben dient der Verbesserung der Expositionsdatenlage zur Risikoabschätzung und zur Information der Bevölkerung. Die in Deutschland geplanten Hochspannungs -Gleichstrom -Übertragungs -Leitungen (HGÜ) werden statische elektrische und magnetische Felder und ggf. Raumladungswolken emittieren, die langsam variierende quasistatische Felder zur Folge haben. Für die Bestimmung der Exposition der Bevölkerung müssen diese Felder vermessen werden. Die Messung der ungestörten elektrischen Felder mit herkömmlichen potentialbezogenen Methoden erweist sich als schwierig, da die Messtechnik selbst das Feld verzerren kann. Zusätzlich verfälschen die Ionen der Raumladungswolken die Messergebnisse. Abhilfe könnten neuartige kompakte Messmethoden schaffen, beispielsweise jene, die Mikroelektromechanik und optische Sensorik vereinen. Die Messung statischer Magnetfelderleidet nicht unter diesen Problemen. Die Möglichkeit der Integrierung in ein neuartiges Messsystem für statische elektrische Felder soll geprüft werden. In diesem Vorhaben soll neuartige Messtechnik für statische und niederfrequente elektrische und magnetische Felder identifiziert, für die notwendigen Messaufgaben angepasst, erprobt und validiert werden.

Details

Projektzeitraum 01.04.2020 - 31.03.2022
Fördergeber andere internationale Organisationen
Department

Department für Integrierte Sensorsysteme

Zentrum für Mikro- und Nanosensorik

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Dipl.-Ing. Dr. Wilfried Hortschitz
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