Beschreibung

Im Rahmen dieser im Februar 2022 finalisierten Mixed-Methods-Studie wurde der Contact-Tracing-Arm des südwalisischen Gwent Test Trace Protect Services (GTTPS) evaluiert. Das Gebiet, in dem der GTTPS seit Ende Mai 2020 tätig ist, umfasst eine Bevölkerung von rund 600,000 Menschen. Die GTTPS Evaluation analysierte den Set-Up im Frühling 2020, die kontinuierliche Weiterentwicklung von Organisations- und Governance-Strukturen über die unterschiedlichen Phasen der SARS-CoV-2-Pandemie hinweg und die Organisationskultur innerhalb des GTTPS. Besonderes Augenmerk wurde auf den kollaborativen Ansatz gelegt, ebenso wie auf die Koordination der Informationsströme über die Grenzen der beteiligten Partnerorganisationen hinweg und das Arbeitsklima, das bis zum heutigen Tag von einer einzigartigen Arbeitszufriedenheit geprägt ist. Aus den Ergebnissen der Studie wurden Handlungsempfehlungen für den derzeit bestehenden Service, aber auch für Strukturen zukünftiger Test-Trace-and-Protect-Services, abgeleitet. Bis zum August 2021 hat der Service über 98% der Kontakte von SARS-CoV-2-postiven Fällen innerhalb von 24 Stunden erfolgreich nachverfolgt. Durch die Delta- und die Omikron-Variante, gepaart mit einem Rückgang der Verkehrsbeschränkung, reduzierte sich diese Kontaktrate auf 81% im Jahresdurchschnitt.

Details

Projektzeitraum 01.10.2021 - 31.03.2022
Department

Department für Wirtschaft und Gesundheit

Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsökonomie

Projekt­verantwortung (Universität für Weiterbildung Krems) Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Doris Behrens
Projekt­mitarbeit Dr. Walter Hyll Assistenz Prof. Mag. Dr. Eva Krczal
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