Beschreibung
Das Projekt untersucht, wie KI-Reallabore gemäß der EU-KI-Verordnung als Kooperations- und Lernarrangements zwischen dezentral zuständigen Behörden ausgestaltet werden können. Im Mittelpunkt steht die wissenschaftliche Beobachtung eines Pilotprojekts zur Zusammenarbeit der künftigen notifizierenden Behörde, der Marktüberwachungsbehörden, der Akkreditierung Austria und der RTR-GmbH. Ziel ist es, Kooperationsbedarfe, Zuständigkeitskonflikte und organisatorische Schnittstellen zu identifizieren und evidenzbasierte Beiträge für die weitere Ausgestaltung regulatorischer Reallabore abzuleiten. Das Vorhaben verbindet Rechts- und Organisationsanalyse, Stakeholder-Mapping, europäische und internationale Fallvergleiche, strukturierte Interviews, begleitende Workshops und qualitative Inhaltsanalyse. Untersucht werden insbesondere unterschiedliche Rechtsauffassungen, Kommunikations- und Wissenslücken, Koordinationsaufwand sowie förderliche Faktoren der Behördenkooperation. Die Ergebnisse werden in einem Zwischenbericht aufbereitet, gemeinsam mit den beteiligten Akteuren validiert und in einem Endbericht konsolidiert. Das Projekt liefert strukturierte Beiträge zu Empfehlungen für rechtssichere, effiziente und praxistaugliche Kooperations-, Kommunikations- und Wissensaufbauprozesse sowie zur Finanzierung und möglichen Einbindung weiterer Akteure des österreichischen KI-Ökosystems.
Details
| Projektzeitraum | 15.08.2026 - 15.02.2027 |
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| Fördergeber | Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen) |
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| Projektverantwortung (Universität für Weiterbildung Krems) | Mag. Dr. Gregor Eibl, MSc |