31.08.2026

Universität Vilnius

Keynote durch Attila Pausits

Das Department für Hochschulforschung war bei der Jahrestagung der European Higher Education Society (EAIR) 2026 in Vilnius aktiv an zentralen Diskussionen zur Zukunft von Hochschulen und des akademischen Berufs beteiligt. Im Mittelpunkt standen internationale Forschungskooperationen, evidenzbasierte Hochschulentwicklung und die Rolle der Hochschulforschung an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Praxis.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Treffen des internationalen Netzwerks Future-AP (Current and Future Challenges in the Academic Profession). Forschende aus zahlreichen Ländern diskutierten aktuelle Entwicklungen des akademischen Berufs sowie Perspektiven für zukünftige gemeinsame Forschungsaktivitäten. Im Austausch standen Fragen zu sich wandelnden Arbeitsbedingungen, Karriereverläufen und institutionellen Rahmenbedingungen im Hochschulsektor. Das Treffen verdeutlichte das Potenzial des Netzwerks für vergleichende Forschung, internationale Publikationen und den Ausbau globaler Kooperationen.

Das Department für Hochschulforschung war dabei durch Attila Pausits und Corinna Geppert vertreten. Gemeinsam mit internationalen Kolleginnen und Kollegen trugen sie zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Diskussion über die Zukunft des akademischen Berufs und die Stärkung internationaler Forschungsnetzwerke bei.

Darüber hinaus war das Department auch im offiziellen Konferenzprogramm prominent vertreten. Attila Pausits hielt die Keynote mit dem Titel „End Times for Elegance: From Storytelling to Traceability in Higher Education“. Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die Frage, wie Hochschulen in Zeiten zunehmender Anforderungen an Transparenz, Rechenschaft und gesellschaftliche Legitimation die Verbindung zwischen ihren Zielsetzungen, ihrem Handeln und den nachweisbaren Ergebnissen stärken können. Die zentrale Botschaft lautete, dass Hochschulen heute mehr denn je belastbare Evidenz benötigen, um ihren gesellschaftlichen Beitrag sichtbar zu machen. Gleichzeitig sei es erforderlich, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulforschung, Hochschulpraxis und Politik weiter auszubauen, um fundierte Entscheidungen für die Zukunft des Hochschulsektors zu ermöglichen.

Corinna Geppert hatte sowohl als Track Chair (Track 4: Academic Profession) eine wichtige Rolle wie auch im Workshop zum Thema Governing Performance, Performing Careers: Rethinking the Academic Profession Globally, in dem sie an einer Panel Diskussion teilnahm.

Die EAIR-Konferenz bot darüber hinaus zahlreiche Gelegenheiten für den internationalen Austausch mit Forschenden, Hochschulleitungen und Politikakteur:innen aus aller Welt. Sie unterstrich einmal mehr die Bedeutung von internationalen Netzwerken und interdisziplinären Kooperationen für die Weiterentwicklung der Hochschulforschung und die Gestaltung zukunftsfähiger Hochschulsysteme.

Das Department für Hochschulforschung bedankt sich bei der European Higher Education Society (EAIR) sowie bei den Gastgeber:innen der Vilnius University für eine hervorragend organisierte Konferenz und die Möglichkeit zum intensiven fachlichen Austausch.

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