

Wie kann die Hochschulstrategie 2040 nicht nur konzipiert, sondern auch wirksam umgesetzt werden? Diese Frage stand im Zentrum des 26. Netzwerktreffens der Hochschulforschung Österreich, das am 23. Juni 2026 an der WU Wien stattfand.
Nach einem einführenden Impuls durch die Präsentation der FORWIT-Studie sowie einer Einordnung aus Sicht des BMFWF, verlagerte sich der Schwerpunkt in die vertiefte inhaltliche Arbeit.
In mehreren Workshops wurden die im Rahmen des FORWIT-Berichts "Analyse des österreichischen Hochschulsystems" als zentral hervorgehobenen Herausforderungen diskutiert:
- Neue wissenschaftliche Karrierepfade,
- Modernisierung der Studienrahmenbedingungen,
- Schnittstellen zu anderen Politikfeldern
- Strategische Profilbildung der Hochschuleinrichtungen
Die Workshops boten Raum für einen offenen und differenzierten Austausch, in dem sich zeigte, wie eng Chancen und Zielkonflikte miteinander verbunden sind. Dies betraf beispielsweise die Diversifizierung wissenschaftlicher Rollenprofile sowie die Rolle von Hochschulleitungen in strategischen Entwicklungsprozessen.
In der abschließenden Zusammenführung der Ergebnisse wurde deutlich, dass viele der im FORWIT-Bericht skizzierten Ansätze breit getragen werden – ihre Umsetzung jedoch klare Prioritäten, eine transparente Abstimmung zwischen den Akteur_innen und geeignete Rahmenbedingungen erfordert.
Das Netzwerktreffen unterstreicht damit die Bedeutung des kontinuierlichen Dialogs zwischen Forschung, Politik und Hochschulpraxis für die Weiterentwicklung des Hochschulraumes.
Besonderer Dank richtet sich an die Beitragenden des BMFWF Katharina Riesinger und Sabine Koch, an Thomas König (FORWIT) für den fachlichen Input sowie an unsere Gastgeber_innen der Wirtschaftsuniversität Wien.