02.06.2026

Buchcover

 

Der Beitrag „Comparative Analysis of Academic Careers in Austria and Germany: Trajectories and Well-being in Academia“ ist kürzlich in folgendem Sammelband bei Springer erschienen: Huang, F., G. A. Jones, & Teichler, U. (Hrsg.) (2026), Shifting Balance of Academic Systems: National, Regional, Global? The Changing Academy – The Changing Academic Profession in International Comparative Perspective Series. Springer Nature Switzerland. https://doi.org/10.1007/978-3-032-17936-4

Der Beitrag widmet sich einer vergleichenden Analyse akademischer Karriereverläufe in Österreich und Deutschland mit besonderem Fokus auf Early Career Researchers (ECRs). Ziel der Studie ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Karrierewegen sichtbar zu machen und jene strukturellen, institutionellen und sozio-kulturellen Faktoren zu beleuchten, die Karriereaspirationen und Erwartungen prägen.

Auf Basis von Daten der internationalen APIKS-Befragung (Academic Profession in the Knowledge-Based Society) zeigt die Analyse zentrale Befunde auf: Während Nachwuchswissenschaftler_innen in Österreich von stärker strukturierten Tenure-Track-Systemen profitieren – was sich in höherer Jobsicherheit und klareren Karriereperspektiven niederschlägt – sind akademische Laufbahnen in Deutschland vielfältiger, jedoch oft weniger planbar und häufiger von befristeten Beschäftigungsverhältnissen geprägt.

Zudem unterstreichen die Ergebnisse die zentrale Bedeutung internationaler Erfahrung: Im Ausland erworbene Abschlüsse wirken sich in beiden Ländern positiv auf die Karrierechancen aus, wenngleich die Effekte je nach Abschlussniveau und nationalem Kontext variieren.

Insgesamt verdeutlicht der Beitrag die Relevanz klar strukturierter Karrierepfade, internationaler Mobilität, hoher Arbeitszufriedenheit sowie gezielter Unterstützungsmaßnahmen für die Entwicklung nachhaltiger akademischer Karrieren.

Das frisch eingetroffene Belegexemplar markiert einen weiteren Meilenstein und unterstreicht die Sichtbarkeit der Forschung des Departments im internationalen wissenschaftlichen Diskurs.

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