09122015

 

Vor 10 Jahren wurde das Zentrum für Kulturgüterschutz (ZKGS) feierlich an der Universität für Weiterbildung Krems (damals: Donau-Universität Krems) eröffnet. Damit wurde der Grundstein für eine bedeutende Institution im Bereich Kulturgüterschutz gelegt, in der Theorie und Praxis Hand in Hand gehen. Ziel ist es, das notwendige Know-how und spezielle Kompetenzen zu vermitteln, um unser kulturelles Erbe vor aktuellen Bedrohungen zu schützen und den Kulturgüterschutz sowohl in der Forschung als auch in der Lehre als akademische Disziplin zu verankern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Ausbildung von Fachkräften, die in der Lage sind, in Krisensituationen schnell und effektiv zu handeln.

Kulturgüterschutz ist eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Am Zentrum für Kulturgüterschutz befassen wir uns mit den schlimmstmöglichen Szenarien, die für bewegliche und unbewegliche Kulturgüter vorstellbar sind. Unser Fokus liegt auf Vorbereitungsmaßnahmen für diese Katastrophenszenarien, um im Ernstfall Kulturgüter bestmöglich schützen zu können, sowie auf der Ausbildung von Schnittstellen zwischen dem Kultursektor und Einsatzkräften.

Ass.-Prof. Mag. Dr. Anna Kaiser
Leiterin des Zentrums für Kulturgüterschutz

 

Das Zentrum verfolgt einen breit gefächerten, ganzheitlichen und praxisnahen Ansatz, der theoretisches Wissen und praktische Fähigkeiten vereint. Innovative Methoden werden angewendet, um den Schutz von kulturellem Erbe kontinuierlich zu verbessern. Die enge Zusammenarbeit mit dem Kultursektor und Einsatzkräften stellt sicher, dass im Ernstfall alle Beteiligten optimal vorbereitet sind.


In den vergangenen zehn Jahren hat das ZKGS eine zentrale Rolle im Schutz und der Bewahrung unseres kulturellen Erbes eingenommen. Mit seinem Engagement und seiner Innovationskraft setzt es Maßstäbe und zeigt, wie wichtig Kulturgüterschutz für die Gesellschaft ist.

Forschungsschwerpunktggg

Fortsetzung folgt

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