Beschreibung

Extrazelluläre Vesikel (EVs) stellen eine äußerst heterogene Population dar. Sie unterscheiden sich u.a. durch ihre Biogenese und Größe und können mit unterschiedlichen Biomolekülen assoziiert sein. In den vergangenen Jahren wurde am Department für Biomedizinische Forschung der Donau-Universität Krems ein Panel von Methoden zur Charakterisierung von EVs in Blut etabliert und ihre gerinnungsfördernden und immunmodulierenden Eigenschaften im Rahmen entzündlicher Vorgänge untersucht. Ziel dieses Projektes ist es, die durchflusszytometrische Charakterisierung von extrazellulären Vesikeln weiterzuentwickeln, um das verfügbare Methodenspektrum laufend an die neuesten technischen Möglichkeiten anzupassen. Diese methodische Weiterentwicklung bildet die Grundlage für die funktionelle Charakterisierung von EVs, um (i) ihre Beteiligung an der Entstehung und am Verlauf verschiedener Erkrankungen (Inflammation, Sepsis, onkologische Erkrankungen) sowie regenerativer Prozesse zu untersuchen, (ii) ihre Eignung als diagnostische Marker zu testen, und (iii) Verfahren zur Gewinnung von definierten Vesikelpopulationen - perspektivisch mit therapeutischer Anwendung - zu entwickeln.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

Fördergeber: Land NÖ (Technopolprojekt), EFRE

 

Details

Projektzeitraum 01.01.2020 - 31.12.2020
Fördergeber Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen)
Förderprogramm
Department

Department für Biomedizinische Forschung

Zentrum für Biomedizinische Technologie

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Mag. Rene Weiss, Ph.D.

Leitung

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