Neuigkeiten aus dem Projekt Demenzprävention mit Kunst- und Kulturvermittlung

Was kann Kunst für unsere Gesundheit leisten? Mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Genau hier setzte diese Projekt an, das im Dezember 2023 startete und vom Fonds Gesundes Österreich, sowie der Wiener Gesundheitsförderung gefördert wurde. Im Mittelpunkt standen Menschen ab 60 Jahren – insbesondere jene, die sich Sorgen um ihr Gedächtnis machen, sich einsam fühlen oder bislang wenig Zugang zu Museen hatten.

In Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum Wien und den Wiener Bezirksmuseen wurden spezielle Programme entwickelt, die weit über klassische Museumsführungen hinausgingen. Kunst wurde hier nicht nur betrachtet, sondern erlebt: als Ausgangspunkt für Gespräche, Erinnerungen und neue Denkanstöße. Die Teilnehmenden bewegten sich durch die Ausstellungen, tauschten sich aus und wurden spielerisch zu kleinen kognitiven Übungen angeregt – ganz nebenbei und ohne Leistungsdruck.

Viele interessierte Personen nahmen an sieben Kursdurchläufen teil, die jeweils vier Wochen dauerten. Begleitet von erfahrenen Kulturvermittlerinnen und -vermittlern entstand eine offene und wertschätzende Atmosphäre, in der jede und jeder mitmachen konnte. Gerade diese Kombination aus Kunstgenuss, sozialem Austausch und sanfter Aktivierung erwies sich als besonders wirkungsvoll: Sie stärkte nicht nur die geistige Fitness, sondern auch das Gefühl von Zugehörigkeit und Lebensfreude.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass kulturelle Teilhabe mehr ist als ein Freizeitangebot. Sie kann Brücken bauen – zwischen Menschen, zwischen Erinnerungen und Gegenwart, und nicht zuletzt zwischen Kunst und Gesundheit. Museen werden so zu lebendigen Orten der Begegnung, die einen wichtigen Beitrag zur Vorsorge leisten können.


Presseartikel

Impressionen der Kurse

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