Funktionen

Amira Abdelaziz Elsaid hat einen Master of Arts in Soziologie und Sozialanthropologie von der Central European University in Wien. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie, wie unbegleitete Kinder und Jugendliche, die sich auf der Durchreise in Ägypten befinden, mit einer restriktiven Governance- und Unterstützungslandschaft umgehen und wie sich dies auf ihre Migrationsstrategien auswirkt.

Zuvor arbeitete sie mit internationalen NGOs und unterstützte Mixed-Methods-Studien, Bedarfsanalysen sowie die Projektentwicklung im Rahmen von EU/ECHO-Programmen. Sie bringt praktische Expertise in den Bereichen Stärkung lokaler Akteure (Lokalisierung), Bildung in Krisensituationen, Intensiv-Bildungsprogramme, psychosoziale Unterstützung sowie Schutz für migrierte und geflüchtete Kinder und Jugendliche mit.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Mixed (ar)Rivals: Unravelling inter-migrant group relations entwickelt Amira ihre Forschungsagenda zu politischen Auswirkungen und Solidarität zwischen Migrant:innen in Nordafrika weiter.

Ihre Forschungsinteressen umfassen:

  • Migrantische Solidarität
  • Place-Making und Lebensstrategien urbaner Migrant:innen
  • Gemeindebasierte Organisationen und Bildungsinfrastrukturen
  • Unbegleitete Jugendliche
  • Nichtregierungsorganisationen und humanitäre Hilfe
  • (De-facto-)Politikanalyse und deren Auswirkungen

Projekte (Auszug Forschungs­datenbank)

Laufende Projekte

Mixed (ar)rivals: Perceptions of threat, inequalities and the risk of violence between different (forced) migrant groups in North Africa

Projektzeitraum: 01.03.2024–28.02.2029
Projektverantwortung (Universität für Weiterbildung Krems): Heidrun Bohnet
Fördergeber: EU

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