• Abschluss

    Master of Laws - LL.M.

  • ECTS-Punkte

    60

  • Dauer

    4 Semester, berufsbegleitend

  • Start

    Wintersemester 2026/27

  • Kosten

    EUR 10.500,--

  • Zulassungsvoraussetzungen

    Bachelorstudium und Berufserfahrung

  • Sprache

    Deutsch

  • Verordnung (Curriculum)

    Curriculum (PDF | 125 KB)

Die Verrechtlichung und die dynamische Entwicklung des Gesundheitswesens haben das Fachgebiet des Medizinrechts immer komplexer werden lassen. Gleichzeitig nimmt seine Bedeutung nicht nur für rechtsberatende Berufe, sondern auch für ein erfolgreiches Management von Gesundheitseinrichtungen stetig zu. Auf interdisziplinärer Ebene sind verfassungsrechtliche, verwaltungsrecht­liche, europarechtliche, zivilrechtliche, strafrechtliche sowie arbeits- und sozialrechtli­che Herausforderungen zu bewältigen – umrahmt von ethischen Aspekten. Das Weiterbildungsstudium „Medizinrecht“ überschreitet die traditionellen Fachgrenzen an den Schnittstellen Recht und Medizin einerseits und Recht und Gesundheitsmanagement andererseits.
Thomas Ratka

Das Studium Medizinrecht bietet eine umfassende Weiterbildung in den rechtlichen Aspekten des Gesundheitswesens.

Univ.-Prof. Dr. Dr.
Thomas Ratka, LL.M.

Studienleitung – Department für Rechtswissenschaften und Internationale Beziehungen

Perfekt angepasst an Ihren Berufsalltag!

Die Weiterbildung ist berufsbegleitend aufgebaut: Pro Monat absolvieren Sie ein Modul im Abstand von rund 3–4 Wochen – abwechselnd online und vor Ort. Unsere Studierenden kommen somit etwa alle zwei Monate für eine Präsenzphase auf den Campus Krems.

 

Medizinrecht als interdisziplinäres Zukunftsfeld

Weiterbildung an der Schnittstelle von Recht, Medizin und Management

Umfassende und interdisziplinär ausgerichtete Kenntnisse im Medizinrecht sind vor dem Hintergrund der fortschreitenden Ausdifferenzierung des Gesundheitswesens von erheblicher Bedeutung. Sie sind einerseits für Ärzt:innen von wesentlicher Relevanz, um Leitungs- und Führungsaufgaben in Gesundheitseinrichtungen kompetent wahrnehmen zu können. Andererseits stellen sie auch für Rechtsanwältinnen eine unverzichtbare Grundlage dar, um Mandant*innen in einem hochkomplexen und dynamischen Rechtsgebiet fundiert zu beraten und das Medizinrecht als eigenständiges und zukunftsweisendes Berufsfeld zu erschließen.

Die zunehmende Verrechtlichung des Gesundheitswesens sowie dessen anhaltende strukturelle und normative Dynamik haben das Medizinrecht zu einem besonders anspruchsvollen Querschnittsfach werden lassen. Parallel dazu wächst seine Bedeutung nicht nur für klassische rechtsberatende Berufe, sondern auch für das Management von Krankenanstalten, Ordinationen und sonstigen Gesundheitseinrichtungen. Rechtliche Rahmenbedingungen prägen medizinische und organisatorische Entscheidungsprozesse in immer stärkerem Ausmaß und erfordern daher eine wissenschaftlich fundierte, fachübergreifende Auseinandersetzung.

Das Medizinrecht ist durch eine Vielzahl ineinandergreifender Teilmaterien gekennzeichnet. Zu bewältigen sind insbesondere verfassungsrechtliche, verwaltungsrechtliche, unionsrechtliche, zivilrechtliche, strafrechtliche sowie arbeits- und sozialrechtliche Fragestellungen, die regelmäßig durch ethische Dimensionen ergänzt werden. Die rechtswissenschaftliche Befassung mit dem Gesundheitswesen verlangt daher ein hohes Maß an interdisziplinärer Offenheit sowie die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge an den Schnittstellen von Recht, Medizin und Organisation systematisch zu erfassen.

Das Weiterbildungsstudium „Medizinrecht“ trägt dieser Entwicklung in besonderer Weise Rechnung. Es überschreitet die traditionellen Grenzen juristischer Einzelfächer und widmet sich den Schnittstellen zwischen Recht und Medizin einerseits sowie zwischen Recht und Gesundheitsmanagement andererseits in systematischer Form. Damit vermittelt es die wissenschaftlichen und praxisbezogenen Grundlagen für eine qualifizierte Tätigkeit in einem Rechtsgebiet, dessen gesellschaftliche, institutionelle und berufspraktische Relevanz kontinuierlich zunimmt.

Micro-Credentials: flexibler Einstieg ins LL.M.-Studium

Weiterbildung an der Schnittstelle von Recht, Medizin und Management

Ab dem Studienjahr 2026/2027 können ausgewählte Inhalte des LL.M.-Studiums auch einzeln als Micro-Credentials absolviert werden. Dieses neue Format richtet sich an alle, die sich zunächst gezielt einzelnen Themen des Medizinrechts widmen möchten, ohne sich sofort für das gesamte Masterstudium zu entscheiden.

Mit einem Umfang von 3 bis 6 ECTS und einer Dauer von ein bis zwei Wochenenden ermöglichen Micro-Credentials eine kompakte, berufsbegleitende Weiterbildung mit unmittelbarem Praxisbezug – bei vollem ECTS-Ausweis.

Ihr Vorteil: Erfolgreich absolvierte Micro-Credentials können später auf das LL.M.-Studium angerechnet werden und sind damit zugleich Einstieg und anrechenbarer Bestandteil eines späteren Masterstudiums.

Einzeln belegbare Micro-Credentials

  • Einführung in das Medizinrecht und das österreichische Gesundheitswesen (3 ECTS)
  • Krankenanstaltenrecht und Berufsrechte der Gesundheitsberufe (3 ECTS)
  • Arbeits- und Sozialrecht im Gesundheitswesen / Sozialversicherungsrecht (3 ECTS)
  • Haftung der Gesundheitsberufe (6 ECTS)

Anmeldung/Information: medizinrecht@donau-uni.ac.at

 

Info-Veranstaltung

Bei unseren Info-Veranstaltungen wird das jeweilige Studienangebot detailliert präsentiert. Wir stehen für Fragen zur Verfügung und freuen uns über Ihre Teilnahme!

Termin

13.04.2026, 17:30,

Online

Weitere Termine

01.06.2026, 17:30, Online

01.09.2026, 17:30, Online

Haben Sie Fragen?

Wir beraten Sie gerne.

Oder nehmen Sie gleich direkt Kontakt auf.

Profitieren Sie von unserem Studium

  • Expert_innennetzwerk aus Wissenschaft und Praxis
  • Aktualität und Relevanz
  • Wahlmöglichkeiten
  • berufsbegleitend

  • praxisbezogen

  • flexibel

Das Weiterbildungsstudium mit 60 ECTS-Punkten kann berufsbegleitend innerhalb von 4 Semestern absolviert werden. Das Studium besteht aus Pflichtmodulen (54 ECTS) und Wahlmodulen (6 ECTS). Die Auswahl der Wahlmodule ist im Rahmen des Aufnahmegesprächs in einem „Learning Agreement“ festzuhalten.

ECTS

Von den hier aufgelisteten Modulen sind Module im Ausmaß von 6-ECTS-Punkten zu absolvieren. Die Auswahl ist im Rahmen des Aufnahmegesprächs in einem „Learning Agreement“ festzuhalten.

ECTS

Hier finden Sie weitere Informationen zum Weiterbildungsstudium „Medizinrecht“

Zulassungsvoraussetzungen

  • Ein fachlich in Frage kommendes Studium auf mind. Bachelorniveau (180 ECTS Punkte)
  • Zweijährige qualifizierte Berufserfahrung

Bewerbungsprozess

  1. Kontaktaufnahme zur Klärung der Erwartungen an das Studium und Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen
  2. Online-Bewerbung (Geben Sie die Studienkennzahl UM 999 109 im Online-Tool ein.)
  3. Durchführung des Auswahlverfahrens (Bewerbungsgespräch mit der Studienleitung)
  4. Zulassung zum Studium

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und Sie bald an der Universität für Weiterbildung Krems begrüßen zu dürfen.

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