Über den Umgang mit Massenflucht seit dem 18. Jahrhundert

Buchpräsentation: Neue Publikation analysiert aus historischer Perspektive die Rolle Österreichs als Aufnahmeland für Flüchtlinge

15.02.2018

Am 28. Februar 2018 präsentieren das Zentrum für Migrationsforschung und das Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften den Band „Aufnahmeland Österreich. Über den Umgang mit Massenflucht seit dem 18. Jahrhundert“ im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Forschungsnetzwerk Interdisziplinäre Regionalstudien (first), welches an der Donau-Universität Krems koordiniert wird.

Der Sammelband „Aufnahmeland Österreich. Über den Umgang mit Massenflucht seit dem 18. Jahrhundert“ ist im Dezember 2017 erschienen. Er ist das Ergebnis einer Tagung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, des Zentrums für Migrationsforschung und des Instituts für die Wissenschaft vom Menschen, die im September 2016 stattgefunden hat.

Die Buchpräsentation veranstalten das Zentrum für Migrationsforschung (St. Pölten) und das Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien) in Kooperation mit dem Museum Niederösterreich, dem Niederösterreichischen Institut für Landeskunde sowie dem an der Donau-Universität Krems koordinierten Forschungsnetzwerk Interdisziplinäre Regionalstudien (first).

Historische Perspektiven auf eine Herausforderung der Gegenwart
Ausgangspunkt - jedoch nicht Gegenstand dieses Buchs - sind die Ereignisse des Herbsts 2015. Im Wissen, dass Flüchtlingskrisen in unserem Land nichts Neues sind, wurden Autorinnen und Autoren versammelt, die sich mit Flüchtlingsereignissen in historischer Perspektive auseinandersetzen.
In den letzten drei Jahrhunderten war Österreich beziehungsweise die Habsburgermonarchie immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen in sehr kurzer Zeit eine große Anzahl an Flüchtlingen im Land Aufnahme suchte. In der aktuellen Flüchtlingsdebatte scheint dieser Umstand jedoch weitestgehend in Vergessenheit geraten zu sein, obwohl viele Handlungsweisen erstaunlich konstant sind. Das Ziel dieses Sammelbands ist es, auf Kontinuitäten und Brüche staatlichen und gesellschaftlichen Handelns hinzuweisen und somit die Perspektiven auf heutige Herausforderungen zu erweitern.
Das Buch richtet sich sowohl an eine wissenschaftliche als auch eine breitere Öffentlichkeit. Mit der Einladung zum historischen Nachdenken über ein Problem der Gegenwart hoffen der Herausgeber und die Herausgeberin, mehr Facettenreichtum, Tiefe und Gelassenheit in die öffentliche Diskussion einzubringen.

Buchpräsentation
Börries Kuzmany, Rita Garstenauer (Hg.): Aufnahmeland Österreich. Über den Umgang mit Massenflucht seit dem 18. Jahrhundert. 19.90 €, 262 Seiten, ISBN: 978385476-816-6, Erschienen: Dezember 2017, lieferbar.
Veranstaltungsort: Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich. Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
Termin: Mittwoch, 28. Februar 2018, 18:00 Uhr (Einlass: 17:30 Uhr)
Anmeldung per Email: office@migrationsforschung.at bzw. telefonisch 02742 9005 16263

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