Innovative Curricula auf dem Gebiet der künstlichen Implantate

Im Rahmen eines EU-Projekts absolvierten Lehrende aus Israel und der Ukraine ein „Train the Trainer“-Programm an der Donau-Universität Krems

02.07.2019

Das Department für integrierte Sensorsysteme bietet im Rahmen des Erasmus+ Projekts einen Wissenstransfer bei der Modernisierung des Bildungsangebots und der Einrichtungen von Laboren für den Lehrbetrieb in Israel und der Ukraine. Die Partnerländer werden bei der Reformierung der universitären Bildungssysteme in Richtung eines Bologna-Prozesses unterstützt.

Auf Grund der Kopenhagener Deklaration, der EU 2020 Flaggschiff-Initiative und der Modernisierungsagenda 2011 der EU wurde das Projekt eingerichtet, um einen Beitrag zur Modernisierung und Internationalisierung der universitären Bildung im Bereich künstliche Implantate zu leisten. Hierbei sollen die technischen Entwicklungen ebenso wie die der Bedarf am Arbeitsmarkt berücksichtigt werden. Ihre transdisziplinäre Expertise prädestiniert die Donau-Universität Krems, ihr Know-how im Bereich Sensorik, Sensornetzwerke, Regenerative Medizin und Biotechnologie einzubringen. Israel und die Ukraine werden bei dem Wechsel auf ein Bologna-System unterstützt. „Die dazu notwendige Umstellung der Curricula geht über eine rein formale Umstellung hinaus und soll einen stärkeren Praxisbezug herstellen“, betonte der Projektverantwortliche DI Albert Treytl vom Department für Integrierte Sensorsysteme.

Austausch und Best Practice-Beispiele in Krems
Konkret erstellten das Zentrum für Regenerative Medizin des Departments für Gesundheitswissenschaften, Medizin und Forschung gemeinsam mit dem Department für Biomedizinische Forschung und dem Department für Integrierte Sensorsysteme Lehrunterlagen. Diese dienen dem Aufbau von Masterlehrgängen bzw. Modulen für Studierende im Bereich intelligente Implantate oder Wearables mit Sensorik, Elektronik und Aktuatoren. Auch für das Arbeitspaket Qualitätssicherung zeichnet die Donau-Universität Krems verantwortlich.

Bei einem fünftägigen Train-the-Trainer-Workshop im Juni kam es zu einem Austausch zwischen den internationalen ExpertInnen, auch Inhalte wurden präsentiert. Best Practice-Beispiele wurden beim Besuch führender Einrichtungen besprochen, so wurden unter anderem die Core Facility am Campus Krems und Institute in Wiener Neustadt erkundet.

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