Die Zukunft der Universität klimafreundlich gestalten

Die Treibhausgasbilanz für die Donau-Universität Krems gibt Aufschluss über Emissionsdaten und stellt Maßnahmen zur Reduktion vor

17.09.2020

Im Rahmen des vierten universitätsinternen Vernetzungstreffens zu Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) und Nachhaltigkeit wurde die Treibhausgasbilanz 2016 bis 2019 für die Donau-Universität Krems präsentiert. Ziel ist es, die Hauptemissionsquellen zu identifizieren, deren Entwicklung kontinuierlich zu beobachten und die Wirksamkeit von konkreten Reduktionsmaßnahmen zu evaluieren.

Die Universität für Weiterbildung hat sich mit der Unterzeichnung des Memorandums of Understanding der „Allianz Nachhaltige Universitäten in Österreich“ im Jahr 2017 bereit erklärt, ein Nachhaltigkeitskonzept und eine Treibhausgasbilanz zu erstellen.

Die Daten wurden mit dem Open Source Tool “climcalc_edu” analysiert, welches im Rahmen der „Allianz Nachhaltige Universitäten in Österreich” spezifisch für Universitäten entwickelt wurde. Die Emissionen werden im Hauptmodul für die drei Bereiche Energieeinsatz, Mobilität und Materialeinsatz erfasst. Die Gesamtemissionen für die drei Bereiche lagen im Jahr 2019 bei 5.819 t CO2-Äquivalente. Im Detail zeigten die Ergebnisse, dass 75 Prozent der erfassten Emissionen durch den Bereich Mobilität verursacht werden. Der Bereich Energieeinsatz, welcher Strom und Wärme umfasst, ist für 24 Prozent und der Bereich Materialeinsatz ist für ein Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Nachhaltige Entwicklung fördern

Im Jahresprogramm 2020 für nachhaltige Entwicklung an der Donau-Universität Krems sind bereits unterschiedliche Maßnahmen zur Emissionsreduktion in diesen Bereichen vorgesehen. Zur Reduktion der Emission im Bereich Energieeinsatz wird die Evaluierung des Wechsels zu Strom mit Umweltzeichen empfohlen. Im Bereich Mobilität werden in Zukunft die Bestimmungen für Dienstreisen adaptiert, indem die MitarbeiterInnen verstärkt öffentliche Verkehrsmittel nutzen und Kurzstreckenflüge vermeiden. Zusätzlich wird eine kostenlose Mitfahr-App zur Verfügung gestellt, um Fahrgemeinschaften zu fördern. Weiters wurden zwei Master Thesen zu einem detaillierten Mobilitätskonzept für die Universität vergeben.

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