Internationale Klimaziele, europäische Regulierungen und nationale Gesetzgebung verdichten sich zu einem zunehmend komplexen Regelwerk, das Unternehmen wie Verwaltung gleichermaßen fordert. Wer die rechtlichen Anforderungen rund um Klimaschutz und Energiewende sicher einordnen und praxisnah umsetzen will, braucht fundierte juristische Expertise. Genau hier setzt das neue berufsbegleitende Masterstudium „Energie- und Klimarecht" (LL.M.) der Universität für Weiterbildung Krems an, das im Oktober 2026 startet.
„Im Studium wird greifbar, wie Recht die Energiewende und den Klimaschutz konkret steuert und wo Unternehmen heute ansetzen müssen", sagt Mag. Dr. Johannes Kerschbaumer, MAS M.E.S., Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Rechtsstudien. „Wir verbinden juristische Tiefe mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Realitäten, in denen sich unsere Absolventinnen und Absolventen bewegen."
Kompetenzen für ein hochdynamisches Rechtsgebiet
Das Studium vermittelt fundiertes Expertenwissen im Energie- und Klimarecht und schult zugleich das methodische juristische Denken und Arbeiten. Die Studierenden lernen, rechtliche Grundlagen von Klimaschutz und Energiewende sicher anzuwenden und einzuschätzen, wie sich neue gesetzliche Vorgaben auf Projekte und Unternehmensentscheidungen auswirken. Sie erkennen rechtliche Risiken frühzeitig und gestalten nachhaltige Lösungen an der Schnittstelle von Recht, Energie und Wirtschaft aktiv mit.
Dabei profitieren unterschiedliche Vorqualifikationen gleichermaßen: Wer juristisch vorgebildet ist, erwirbt eine Spezialisierung in einem hochdynamischen Rechtsgebiet. Wer aus einem anderen Fachbereich kommt, entwickelt ein strukturiertes rechtliches Verständnis, um energie-, klima- und umweltrechtliche Fragen fundiert zu analysieren und praxisgerecht zu bearbeiten.
Grundsätzlich richtet sich das Studium an Fach- und Führungskräfte aus Energieunternehmen, Infrastruktur- und Versorgungsbetrieben, Bauunternehmen, Ingenieur- und Planungsbüros sowie der öffentlichen Verwaltung. Angesprochen sind ebenso Jurist_innen, Nachhaltigkeitsmanager_innen, ESG- und Compliance-Verantwortliche sowie Personen aus Interessenvertretungen und NGOs mit Interesse an Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsrecht.
Voraussetzungen und Abschluss
Zum Studium zugelassen werden Personen mit einem abgeschlossenen, fachlich in Frage kommenden Hochschulstudium (mindestens Bachelor-Niveau bzw. 180 ECTS-Punkte) sowie zweijähriger einschlägiger Berufserfahrung. Das berufsbegleitend in Modulen organisierte Studium umfasst vier Semester und 60 ECTS-Punkte und schließt mit dem akademischen Grad „Master of Laws" (LL.M.) ab. Die Kosten betragen EUR 11.900,–.
Einen persönlichen Einblick bieten die Online-Informationsveranstaltungen (via Zoom) am 1. Juli 2026 und am 9. September 2026, jeweils um 18:30 Uhr.
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