Von Corona bis Vitamintabletten: Dr. Jana Meixner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Cochrane Österreich, erklärt in ihrem Online-Vortrag, wie man Gesundheitsmythen und falsche Versprechungen entlarvt und verlässliche Informationen im Internet findet. Am Ende der „Waldviertler Vorlesung“ werden die Fragen der ZuseherInnen diskutiert.

Eine Wundersalbe gegen Knieschmerzen? Mit Vitamin C gegen Verkühlung? Ein Nasenspray, das vorm Coronavirus schützt? Klingt zu gut, um wahr zu sein? In Internet und in den Medien, aber auch im Bekanntenkreis kursieren alle möglichen Behauptungen und Angebote, die mehr Gesundheit versprechen – nicht nur in Zeiten von Corona. Doch nicht immer basieren diese Behauptungen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Manchmal geht es mehr ums Geschäft als um die Gesundheit. Oft empfehlen sogar Apotheken, Ärztinnen und Ärzte Produkte, deren Wirkung wissenschaftlich nicht belegt ist.

Jana Meixner ist Wissenschaftlerin und Redakteurin beim Projekt Medizin Transparent der Donau-Universität Krems. In ihrem Vortrag erzählt sie von gängigen Gesundheits-Mythen und falschen Versprechen aus Medien und Werbung und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu. Außerdem erfahren Sie, wie Sie im Internet seriöse von unseriösen Gesundheitsinformationen unterscheiden und welchen Internetseiten sie vertrauen können.

Dr. Jana MeixnerDr. Jana Meixner hat Medizin studiert und arbeitet als Wissenschaftlerin und Redakteurin bei Medizin Transparent, am Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation der Donau-Universität Krems.
Das Team von Medizin Transparent überprüft Behauptungen aus Werbung und Medien und nimmt Produkte und Angebote genau unter die Lupe. Medizin Transparent beantwortet Fragen zu Behauptungen und Mythen rund um die Gesundheit mit den besten, aktuell verfügbaren Erkenntnissen aus der Wissenschaft. Die Ergebnisse fasst das Team in übersichtlichen, leicht verständliche Artikeln zusammen. Diese Artikel sind unter www.medizin-transparent.at kostenlos zugänglich. Das Redaktionsteam arbeitet unabhängig und nimmt keine Gelder aus der Pharma- oder Gesundheitsindustrie an und auch die Webseite ist frei von Werbung. Finanziert wird das Projekt vom Niederösterreichischen Gesundheitsfonds (NÖGUS) und der Bundesgesundheitsagentur (BGA).

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