Schema Processing in Organizational Culture

Beschreibung

Kultur gilt als wichtiger Erfolgsfaktor in Organisationen. Sie garantiert nicht nur für Stabilität in Zeiten erhöhten Veränderungsdrucks, sondern ist auch maßgebend für die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen und deren Identifikation mit dem Organisation. Kultur ist dabei nicht etwas, dass sich nur außerhalb der Köpfe der MitarbeiterInnen abspielt. Der sichtbare Anteil in Form kultureller Symbole, der sich z.B. in Mission-Statements, Inhalten interner Kommunikation oder in der Gestaltung der Büro-Umwelt äußert, ist nur ein Aspekt der Organisationskultur. Mindestens ebenso bedeutsam für deren Verstehen sind die Interpretationsschemata der MitarbeiterInnen anhand derer sie kulturrelevante Informationen einordnen und abspeichern. Diese Schemata umgehen oftmals das bewusste Denken, funktionieren automatisiert und sind in der Regel nicht direkt beobachtbar. Dennoch beeinflussen sie, wie die MitarbeiterInnen die eigene Organisation wahrnehmen und interpretieren. Das Projekt spoc möchte diese unbewussten kulturellen Schemata beleuchten und dadurch entscheidende Grundlagen für die Rolle unbewusster sozialer Wahrnehmung im Kontext von Organisationskultur erarbeiten. Wie wird Kultur in den Köpfen der MitarbeiterInnen verarbeitet. Wie wirken sich vorhandene kulturspezifische Schemata bzw. mentale Strukturen auf Einstellungen, Wissen, Werthaltungen und Verhaltensweisen aus? Welche ganz spezifischen Schemata der sozialen Interaktion existieren überhaupt und wie beeinflussen diese das soziale Miteinander in einem Unternehmen? Und nicht zuletzt: Wie verbreiten sich kulturelle Schemata in Organisationen und welche Rolle spielt die Narration dabei? Das sind die zentralen Fragen denen das Projekt spoc auf den Grund gehen will. Dafür sammelt, entwickelt und validiert das Forschungsprojekt spoc Methoden zur Erhebung unternehmensspezifischer kultureller Schemata bzw. unbewusster mentaler Konzepte und zeigt auf in welchem Zusammenhang explizite und implizite Untersuchungsmethoden stehen und wie sie gewinnbringend zusammen eingesetzt werden können.

Details

Projektzeitraum 01.09.2013 - 31.12.2016
Fördergeber FFG
Förderprogramm bridge
Department

Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Ass.Prof. Mag. Dr. Lukas Zenk
Projekt­mitarbeit Dr. Eva Mayr Mag. Mag. Manuel Nagl Mag. Günther Schreder Ass.Prof. Mag. Dr. Lukas Zenk
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