Jugendkulturförderung - der Nutzen für die Allgemeinheit. Untersuchung zu 10 Jahre come-on Jugendkulturförderung Niederösterreich

Beschreibung

Come-on ist eine Initiative des Landes Niederösterreich, die seit 10 Jahren besteht. Aufgabe ist es, junge Kunst- und Kulturschaffende zu fördern und sie bei der Vorbereitung und Verwirklichung ihrer innovativen künstlerischen Ideen zu unterstützen. Ziel des Programmes ist eine wirkungsvolle Förderung der kreativen Jugendarbeit. Die Stärkung von Selbstvertrauen und der Persönlichkeitsentwicklung stehen dabei ebenso im Vordergrund wie die Förderung von Autonomie und Selbständigkeit junger Menschen sowie von sozialer Integration, Offenheit und Verantwortungsbewusstsein. Das Programm bietet Umsetzungschancen für Jugendkultur in all ihren Ausprägungsformen. Neben diesen in der Programmbeschreibung klar herausgearbeiteten Nutzen auf individueller Ebene der jungen KünstlerInnen ist aber der Nutzen für die Gemeinden und die Infrastruktur im ländlichen Umfeld nicht zu unterschätzen. Jugendliche aus ruralen Gebieten klagen oft über mangelnde Angebote im jugendkulturellen Bereich in ihrer unmittelbaren Wohnumgebung. Durch das Programm come-on können auch Angebote in Gebieten geschaffen werden, die sonst wenig jugendkulturelle Schwerpunkte bieten, und somit auch jene Jugendlichen in den ruralen Gegenden erreicht werden. Es wäre aber – möglicherweise – auch für die Gemeinden selbst interessant, Jugendkultur zu fördern, da sich die jugendlichen BewohnerInnen stärker mit der Heimatgemeinde verbunden fühlen, da ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden. Gerade hier wird aber ein stark positiver Effekt des Programms come on vermutet. Letztlich könnte regionale Jugendkulturförderung eine Investition in die Lebensqualität im ruralen Umfeld sein, die dazu beträgt, dass weniger Jugendliche die Region verlassen.

Details

Projektzeitraum 01.09.2017 - 31.03.2018
Fördergeber Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen)
Department

Department für Migration und Globalisierung

Zentrum für Migration, Integration und Sicherheit

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Mag. Mag. Manfred Zentner
Projekt­mitarbeit Mag. Hakan Kilic

Team

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