Beschreibung

Die aktuellen Entwicklungen rund um das Thema COVID-19, aber auch hinsichtlich anderer Einflussgrößen, z.B. im Bereich Klimawandel, haben gezeigt, wie sensibel das Ökosystem Tourismus auf disruptive Einflüsse und Ereignisse reagiert. Es ist daher für die zukünftige Entwicklung essenziell, durch die Kombination von nachhaltigen Konzepten sowie Digitalisierung und Technologieeinsatz ein möglichst hohes Niveau an Resilienz zu erreichen. Das Projekt fokussiert sich hierbei auf die Analyse von Touristenströmen innerhalb von Städten und Regionen. Unter der Verwendung von künstlicher Intelligenz sowie agentenbasierten Simulationen sollen die authentischen Bewegungs- und Verhaltensmuster der Zielgruppen erlernt und verstanden werden, um diese Erkenntnisse dann im Sinne eines nachhaltigen und sanften Mobilitätskonzepts einfließen zu lassen. Dies ermöglicht darüber hinaus die Modellierung von „Was-wäre-wenn“-Szenarien im Sinne einer Entscheidungsunterstützung der jeweiligen Verwaltungen. Integraler Bestandteil des zu entwickelnden Plattform-Systems wird ein föderierter Ansatz sein, der einen hohen Grad an Flexibilität für neue Datenquellen und Partizipation bietet und zugleich auch die Datenhoheit der jeweiligen Datenbesitzer sowie den Datenschutz wahrt (Stichwort: Data Sovereignty, Privacy-by-Design). Ebenso wichtig ist die begleitende und steuernde Entwicklung von Destination Management-Konzepten sowie Konzepten für die Skalierung der Projektergebnisse für eine strategische, nachhaltige Entwicklung von Regionen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Vermeidung der Schlechterstellung von etwa schwachen oder benachteiligten Gruppen durch den Technologieeinsatz (Stichwort: Digital Ethics).

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