Beschreibung

Die Mittelschulen fallen durch erhöhte zwischenmenschliche Konflikte auf. Die Studie sucht nach differenzierten Antworten und Lösungen hinsichtlich dieser konfliktreichen Situation. Sie geht dreidimensional vor: Sie geht empirisch vor und vergleicht jene Einstellungen der Lehrkräfte, der Eltern und der SchülerInnen, die über ihre jeweilige Offenheit, Toleranz und gesellschaftliche Integration Auskunft geben. Die diesbezüglichen Einstellungen der SchülerInnen sind ansatzweise bekannt, es gibt jedoch keine Erkenntnis darüber, a) wie offen, tolerant und integriert sind SchülerInnen der Mittelschule im Vergleich zu anderen Schulformen und b) im Vergleich zu ihren Eltern sowie c) zu den Lehrkräften. Wertehaltung, die für ein gelungenes Zusammenleben wichtige sind, werden in dieser Studie nicht nur am Papier, sondern auch im Rahmen von Workshops analysiert und vergleichend erfasst, behandelt. Lösungen dafür bestehen. Im Zentrum des Interesses liegt a) die vergleichende Ermittlung des Einstellungsprofils der untersuchten Schulen, b) die Erforschung der Hintergründe für die ermittelten Einstellungen. Es ist zu erkunden, c) inwiefern sich die untersuchten Schulen angesichts ihres Einstellungs- und Werteprofils voneinander unterscheiden. Es gilt es zu klären, d) welche Zusammenhänge zwischen dem Einstellungsprofil und der faktischen Gewalt- und Mobbingstatistik der Schulen bestehen. Es gilt zu erklären, e) mit welchen der ermittelten Kontextmerkmale die Einstellungen bzw. die bestehenden Konflikte und Gewaltakte in den untersuchten Schulen signifikant zusammenhängen.

Details

Projektzeitraum 15.10.2021 - 30.10.2022
Fördergeber Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen)
Förderprogramm
Wissenschaft - Forschung - Niederösterreich
Department

Department für Migration und Globalisierung

Zentrum für Migration, Integration und Sicherheit

Projekt­verantwortung (Universität für Weiterbildung Krems) Mag. Mag. Manfred Zentner
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