15.10.2026

Vom 7. bis 12. September 2026 widmete sich die Belvedere Summer School in Wien und Linz dem Thema „Sammlungsinstitutionen in einer digitalen Welt: Strategien – Methoden – Tools“. Die Summer School wurde zum vierten Mal organisiert, in Kooperation mit der Universität für Weiterbildung Krems, dem Institute for Digital Culture der University of Leicester und der Ars Electronica. Das Programm wurde vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) gefördert.

Digitale Museumspraxis mit Impulsen aus Krems

Die Summer School widmete sich Strategien zur Digitalisierung kulturhistorisch relevanter Bestände, der Entwicklung nutzerzentrierter Online-Formate, dem digitalen Storytelling, möglichen Einschränkungen durch (bild-)rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen sowie Linked Open Data und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Museumsbereich.

Die Studierenden setzten sich mit den ethischen, sozialen und erkenntnistheoretischen Folgen der digitalen Transformation von Museen auseinander. Dabei untersuchten sie Fragen der Verantwortlichkeit, Praktiken des Sorgens und Verzerrungen und beschäftigten sich zugleich mit technologischen, rechtlichen und theoretischen Ansätzen für digitale Anwendungen und Praktiken in Museen und Archiven.

Die Universität für Weiterbildung Krems war mit Vortragenden und in organisatorischer Funktion aktiv am Programm beteiligt. Professorin Chiara Zuanni widmete sich in ihrem Beitrag der Rolle der Künstlichen Intelligenz und setzte sich dabei mit technologischen Entwicklungen, praktischen Anwendungsmöglichkeiten und Fragen der Verantwortung auseinander. Dr. Florian Windhager präsentierte Ansätze des Digital Storytelling anhand konkreter Projekte und beleuchtete, wie Storytelling in digitale Anwendungen eingebettet werden kann. Zudem gestaltete die Universität die Website der Summer School und übernahm die fortlaufende Dokumentation.

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