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Psychische Probleme bei Landwirten und -wirtinnen nehmen zu, geht es doch um ihre Existenz. Die Psychotherapeutin Elke Humer von der Universität für Weiterbildung Krems und ihr Team haben 2000 österreichische Landwirtinnen und Landwirte sowie 2000 Personen aus anderen Berufen dazu befragt.
Katharina Luttenberger hat die weltweit erste Studie zum Thema Bouldern und Depressionen geleitet. Es wurde ein Konzept geprüft, in dem die Teilnehmenden eine Therapieform bekommen haben, die Elemente der Verhaltenstherapie und des Boulderns miteinander vereint.
Der Klimawandel bedroht die Landwirtschaft: Hitze, Trockenheit und Brände haben heuer europaweit zu massiven Ernteausfällen geführt. Das bringt Bauern und Bäuerinnen nicht nur ökonomisch unter Druck – auch Stress und psychische Belastungen haben messbar zugenommen.
Landwirtinnen und Landwirte weisen allgemein eine höhere psychische Belastung und ein höheres Stresslevel auf als der Durchschnitt der Bevölkerung, sagt Psychotherapeutin Elke Humer von der Universität für Weiterbildung Krems im Ö1 Morgenjournal
Morgenjournal um 8:00 Uhr: 83 Studierende haben jetzt in Krems begonnen. Studienleiterin Katharina Luttenberger spricht von einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis
Mit Beginn des Wintersemesters 2026/27 haben 83 Studierende das neue Masterstudium Psychotherapie an der Universität Krems aufgenommen. Damit ist Krems der größte Einzelstandort des neuen, erstmals österreichweit angebotenen ordentlichen Studiums
Landwirte weisen in Österreich eine höhere psychische Belastung auf als die Allgemeinbevölkerung. Werte für Depressionen, Angstzustände, Schlaflosigkeit und Stress sind signifikant höher, zeigt eine Studie der Universität für Weiterbildung Krems (UWK).
Depressive Symptome, Angst, Schlafprobleme und Stress treten bei Österreichs Landwirtinnen und Landwirten häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung. Besonders belastend sind finanzielle Sorgen, hoher Arbeitsdruck und Bürokratie, so eine aktuelle Studie.
Laut einer Studie sind Landwirte in Österreich deutlich gefährdeter als der Durchschnitt, psychisch zu erkranken. Das hat Folgen.
Schwankende Marktbedingungen, geringe Gewinnspannen, die Gefahr von Tier- und Pflanzenkrankheiten und unregelmäßige Arbeitszeiten führen zu emotionaler Belastung und erhöhten Stresspegeln, zeigt eine neue Studie der Universität für Weiterbildung Krems.