Neuer Biodiversitätsrat gibt Artenvielfalt eine Stimme

Der 23-köpfige Biodiversitätsrat wurde aus dem an der Donau-Universität Krems koordinierten Biodiversitätsnetzwerk gegründet

06.09.2019

Das an der Donau-Universität Krems koordinierte Netzwerk Biodiversität Österreich hat mit dem neuen Biodiversitätsrat eine Stimme für Artenvielfalt. Der Ökologe Franz Essl, Universität Wien, der Zoologe und Biodiversitätsforscher Christian Sturmbauer, Karl-Franzens-Universität Graz sowie die Politikwissenschafterin Alice Vadrot, Universität Wien, vertreten das neue Gremium künftig als Leitungsteam.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Bedrohung der Artenvielfalt schlossen sich in Österreich 23 namhafte ExpertInnen und WissenschafterInnen aus mehr als 15 Institutionen zu einem fachübergreifenden Biodiversitätsrat zusammen. Ziel sei, so Ratsmitglied Christian Sturmbauer, der biologischen Vielfalt eine starke Stimme zu geben und die wissenschaftlichen Ergebnisse sowie Forschungslücken aufzuzeigen.

Biodiversitäts-Hub vernetzt Wissen und ExpertInnen
Der Biodiversitätsrat wurde 2019 aus dem sich im Aufbau befindlichen Netzwerk Biodiversität Österreich heraus gegründet. Das an der Donau-Universität Krems durch den Biodiversitäts-Hub koordinierte Netzwerk Biodiversität Österreich versteht sich als Open Community, interdisziplinär für die unterschiedlichsten Fachdisziplinen und transdisziplinär für Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, NGOs und Zivilgesellschaft, deren Vernetzung erreicht werden soll. Gemeinsames Ziel ist die Stärkung der Biodiversität und deren Ökosystemleistungen in Österreich. Im Dezember 2018 organisierte der Biodiversitäts-Hub das erste Österreichische Forum zu Biodiversität & Ökosystemleistungen. Die zweite Auflage dieses Forums ist für den 18. Dezember 2019 in Wien zum Thema „Landnutzung und Biodiversität: An welchen Schrauben müssen wir drehen?“ geplant.

Bezugspunkte für die Arbeit von Netzwerk und neuem Biodiversitätsrat sind die Verpflichtungen Österreichs zur Umsetzung einer Vielzahl regionaler, nationaler und internationaler Abkommen und Richtlinien, unter anderem der Biodiversitätskonvention, der EU-Biodiversitätsstrategie 2020, oder der Österreichischen Biodiversitätsstrategie 2020+.

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