Stefan Oppl zum Universitätsprofessor berufen

Seit September ist Oppl als Professor für technologiegestütztes Lernen am Department für Weiterbildungsforschung und Bildungstechnologien an der Donau-Universität Krems tätig

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02.09.2019

Univ.-Prof. DI Dr. Stefan Oppl, MBA arbeitet an der Entwicklung und Erprobung didaktischer Konzepte sowie an Methoden und Werkzeugen, mit denen Lernende und Lehrende in heterogenen Lernverbänden unterstützt werden sollen. Als habilitierter Wirtschaftsinformatiker wird er im Bereich Bildungstechnologien Akzente sowohl in der Forschung und als auch in der Lehre setzen.

DI Dr. Stefan Oppl, MBA wurde mit 1. September 2019 als Universitätsprofessor nach § 98 UG 2002 an die Donau-Universität Krems berufen. Er übernahm die Professur für technologiegestütztes Lernen am Department für Weiterbildungs­forschung und Bildungstechnologien an der Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur.

Oppl habilitierte sich in Wirtschaftsinformatik an der Johannes Kepler Universität Linz, wo er zuletzt als Assoziierter Universitätsprofessor unter anderem mit der Leitung von Forschungsprojekten und der Etablierung neuer Forschungs-kooperationen beschäftigt war. So war er Koordinator des von der EU geförderten Forschungsprojekts IANES und leitete auch das Leonardo-da-Vinci Transfer-of-Innovation-Projekt FARAW ebenso wie das Erasmus Intensive Programme SURGEOM. Auslandserfahrung sammelte er als Marie-Curie-Fellow in Deutschland und mit einem Erwin-Schrödinger-Fellowship in den Niederlanden.

Mehr als zehn Jahre forscht Oppl bereits an Möglichkeiten, wie individuelle und kollaborative Lern- und Reflexionsprozesse in unterschiedlichen institutionellen und organisationalen Bildungskontexten unterstützt werden können. Er war an mehreren von der EU geförderten Projekten beteiligt, die im Bereich der Berufsbildung und Hochschule eingesetzt und evaluiert werden.

Aspekte des Lernens und Lehrens

Schwerpunkte seiner Tätigkeit bilden die Vermittlung von sozio-technischem Zusammenhangswissen – hier geht es um die Interaktion organisierter Menschengruppen mit Technologien, zum Beispiel MitarbeiterInnen mit den Maschinen einer Produktionsstraße – sowie die Gestaltung und Untersuchung von methodisch-technischen Unterstützungsinstrumenten für kollaborative Lern- und Aushandlungsprozesse. Daneben geht Oppl der Anwendbarkeit reformpädagogischer Konzepte in der Grundausbildung in wissenschaftlichen Arbeitstechniken und der Entwicklung flexibler Lehr-Lern-Formate zum Umgang mit der Heterogenität von Lernenden nach. Diese Lehr-Lern-Formate brachten ihm 2017 eine Nominierung auf der Ars-Docendi-Shortlist ein. In folgenden Bereichen hat Oppl geforscht und publiziert: Unterstützung humanzentrierter Geschäftsprozessmodellierung, bei der Geschäftsprozesse in Hinblick auf die involvierten Personen beleuchtet werden; der Explizierung und Aushandlung Mentaler Modelle im Rahmen von Articulation Work, jener Arbeit wie beispielsweise Planung, Koordination, etc., die die eigentliche kooperative Arbeit ermöglicht, sowie die Gestaltung und der Einsatz von Tangible Tabletop-Benutzeroberflächen.

Werdegang

Oppl studierte Informatik und Angewandtes Wissensmanagement an der Johannes Kepler Universität Linz. Die Dissertation zum Thema „Unterstützung expliziter Articulation Work“ reichte er an der Technischen Universität Wien ein. 2017 habilitierte er sich in Wirtschaftsinformatik an der Johannes Kepler Universität Linz.

Seine Forscherlaufbahn begann in Linz, wo er am Projekt MobiLearn beteiligt war und im Bereich Wirtschaftsinformatik an menschzentriertem Geschäftsprozess­management und an sozio-technischen Lernunterstützungssystemen arbeitete. Neben seiner Tätigkeit an der Johannes Kepler Universität ist er Lehrbeauftragter an der FH Oberösterreich – University of Applied Sciences Upper Austria. Er war als Marie-Curie-Fellow bei der Metasonic AG tätig, wo er im Bereich der kollaborativen, berührbaren Nutzungs-Schnittstellen für interaktive Systeme forschte. Ein Erwin-Schrödinger-Fellowship brachte ihn an die Radboud University in Nijmegen, Niederlande.

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