Geopathogene Störzonen - NÖGUS

Beschreibung

Seit Jahrzehnten suchen Rutengänger nach Erdstrahlen oder geopathogenen Zonen. Geopathogene Störzonen sind laienhaft definiert als Bereiche, an denen Wasseradern, Gitterstrahlungen, Verwerfungen, Bruchzonen und/oder sonstige störende und schädliche Faktoren zusammentreffen. Der Begriff der pathogenen Erdstrahlung wurde von dem deutschen Naturforscher Gustav Freiherr von Pohl geprägt. Nach seiner Vorstellung ist die Erdstrahlung eine Art elektronegative Strahlung, die von unterirdischen Wasser- und Erzadern abgegeben wird. Sie sollte die Erdoberfläche durchdringen und für besonders begabte Menschen (Radiästheten) mit Hilfe von Wünschelruten spürbar werden. Dabei sollten bei Radiästheten unmittelbare physiologische Effekte wie veränderter Hautwiderstand und erhöhte Pulsfrequenz auftreten, die unerfahrene Radiästheten nicht spüren können. Vor allem aber wird ein gesundheitsschädlicher Einfluss auf Mensch und Tier postuliert, der Krebs- und andere Erkrankungen verursachen soll. Ziel ist es den aktuellen Wissensstand zur Existenz geopathogener Zonen sowie deren valider Messbarkeit darzulegen, um abschätzen zu können, ob es eine tragfähige wissenschaftliche Basis gibt, die die Entscheidung rechtfertigt, weitere Untersuchungen hinsichtlich gesundheitlicher Auswirkungen von geopathogenen Zonen zu veranlassen.

Details

Projektzeitraum 01.09.2014 - 12.12.2014
Fördergeber Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen)
Department

Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Ass.Prof. Mag. Isolde Sommer, PhD MPH
Projekt­mitarbeit Mag. Ludwig Grillich Mag. Christina Kien Manuela Müllner, BA
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