Gesundes Arbeiten tut gut: Programmtheorie

Beschreibung

Die Ergebnisse von Gesundheitsförderungsprojekten sind in der Regel von vielen projektinternen und -externen Einflüssen abhängig (multikausal vernetzt) und der Erfolg bzw. Nichterfolg zeigt sich erst langfristig. Hinzu kommt eine oft vieldeutige Begrifflichkeit, die zu Zielformulierungen verleitet, die unkonkret und schwer fassbar sind. Daher laufen Gesundheitsförderungsprojekte Gefahr, bei näherer Betrachtung, einer „Black Box“ zu gleichen: Der Zusammenhang zwischen den gesetzten Maßnahmen und den formulierten Zielen bleibt im Dunklen (Black-Box). Voraussetzung für eine fundierte und evidenzbasierte Gesundheitsförderung sind konkrete Ziele und ein Modell, das erklärt, wie die gesetzten Maßnahmen mit den erwarteten Zielen zusammenhängen. Eine Programmtheorie erfüllt diesen Anspruch. Primäres Ziel ist, die bestmögliche betriebliche Gesundheitsförderung für die teilnehmenden Betriebe zu ermöglichen. Dabei haben solche Programme die größtmögliche Chance Wirkung zu zeigen, die die Bedürfnisse der Zielgruppe mit der Erfahrung der Praktiker im Feld mit dem aktuell besten verfügbaren Wissen kombiniert werden. Ziel ist somit für das Projekt „Gesundes Arbeiten tut gut“ eine Programmtheorie zu entwerfen, die einerseits realistische, klare und konkrete Ziele beinhaltet und andererseits Erklärungen liefert, wie die geplanten Maßnahmen mit den formulierten Zielen (erwartenden Ergebnissen) zusammenhängen.

Details

Projektzeitraum 01.05.2014 - 31.12.2014
Fördergeber Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen)
Förderprogramm ---
Department

Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Mag. Ludwig Grillich
Projekt­mitarbeit Manuela Müllner, BA
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