Inclusive Governance Models and ICT Tools for Integrated Public Service Co-Creation and Provision

Beschreibung

Der öffentliche Sektor steht unter Druck, mit immer weniger Ressourcen qualitativ hochwertige öffentliche Dienstleistungen zu erbringen. Die Nutzung, Wiederverwendung und Interoperabilität der digitalen Dienstleistungen spielen eine wichtige Rolle; allerdings werden die relevanten politisch strategischen Ausrichtungen (Policies), Leitlinien und Roadmaps der heutigen Komplexität nicht gerecht. Dokumente wie European Interoperability Framework (EIF) und European Interoperability Reference Architecture (EIRA) reichen nur dann aus, wenn eine einzige öffentliche Behörde alle Daten und Dienste kontrolliert, die für die Bereitstellung integrierter öffentlicher Dienste benötigt werden. Dies ist jedoch zunehmend nicht mehr zutreffend, und die öffentliche Verwaltung muss mit anderen Interessengruppen und Stakeholdern zusammenarbeiten, einschließlich anderer Behörden, Unternehmen, NGOs usw.. Zusätzlich muss die öffentliche Verwaltung Daten austauschen und Software und Lösungen wiederverwenden, um Prinzipien wie z.B. Once-Only, Digital-by-Default, Interoperability-by-Default usw. zu verwenden. Dafür sind neue Governance-Modelle und Roadmaps notwendig. Wir gehen davon aus, dass das neue Governance-Modell die Zusammenarbeit der Beteiligten, die gemeinsame Nutzung von Daten und die Interoperabilität der Systeme verbessern wird, um eine effiziente und effektive integrierte Zusammenarbeit im öffentlichen Dienst zu erleichtern. Das Projekt soll bestehende EU-Initiativen, einschließlich EIF, EIRA, usw., erweitern und, wo nötig, neugestalten. Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Einführung eines umfassenden Governance-Modells und einer unterstützenden IKT-Plattform, die: (a) die Zusammenarbeit der Beteiligten (BürgerInnen, Stakeholder), (b) die gemeinsame Nutzung und Wiederverwendung von Daten und Diensten, (c) die Interoperabilität und integrierte Governance in der öffentlichen Verwaltung, (d) die Entwicklung mobiler Anwendungen und (e) die Umsetzung von e-Government Prinzipien unterstützen wird. Die Abteilung WST3 des Landes NÖ wäre als Pilot im Projekt involviert. Als Pilotprojekt im Rahmen des Projekts könnte z.B. die Abwicklung der Tourismussteuer, oder das Angebot des Hauses der Digitalisierung analysiert werden. Das vorliegende/vorgeschlagene Forschungsprojekt (Research and Innovative Action) würde sehr gut die Zusammenarbeit zwischen WST3 und Department für E-Governance ergänzen sowie auch die WST3 unterstützen die „Digitale Vorreiterrolle“ in NÖ zu erreichen.

Details

Projektzeitraum 01.11.2020 - 01.11.2023
Fördergeber EU
Department

Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung

Zentrum für E-Governance

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Noella Edelmann, PhD MSc MAS BA
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