Beschreibung

5.1. Territorialer Anwendungsbereich des Projekts und Bezugskontext Das Gebiet der Gemeinde Accumoli (RI), umfasst ein Berggebiet von etwa 90 km2 vom naturalistischen Punkt entfernt, verfügt über eines der repräsentativsten und bedeutendsten Gebiete des gesamten Apennins. Das Gebiet, das in den Umkreis des Nationalparks Gran Sasso und Monti della Laga eingefügt wird, grenzt an den Sibillini-Nationalpark, und der Ort, an dem die Europäische Gemeinschaft vier Gebiete von strategischer Bedeutung für die Erhaltung der biologischen Vielfalt identifiziert hat. Überquert von der konsularischen Straße Salaria grenzt an die Region Umbrien, Marken und Abruzzen und das Gebiet der Gemeinde Amatrice. Wichtig auf der naturalistischen Ebene ist durch die WWF Oasis Dry Lake, SIC Ort Pantani gekennzeichnet, mit Sommer-Naturpfade, einschließlich der Sentiero Italia, ausgestattete Bereiche, Unterkunftseinrichtungen, Winter Langlaufloipen, Strecke fiume Tronto für angeln keine Tötung und Sport-Fischteiche reserviert. Das städtische Gebirgsgebiet reicht von 650 bis 1800 Meter über.m. und besteht aus der Hauptstadt und 17 Weilern mit etwa 700 Einwohnern. Die starke Bergkonnotation des Gebiets wird mit Merkmalen einer ausgeprägten Ländlichkeit kombiniert, die vollständig in dem als benachteiligt angesehenen Gebiet liegt. Erdbeben vom 24. August 2016 Das seismische Ereignis betraf einen Apennin-Teil Mittelitaliens, an dem vier Regionen (Umbrien, Marken, Abruzzen und Latium), sechs Provinzen (Perugia, Ascoli Piceno, Fermo, Rieti, L'Aquila und Teramo) und 17 Gemeinden beteiligtwaren. Alle 17 Gemeinden gehören zu hohen seismischen Klassen (Typ 1 und Typ 2) und sind wie folgt aufgeschlüsselt: Im Gebiet Typ 1 (das gefährlichste für das Risiko besonders starker Erdbeben) gibt es neun Gemeinden (Cascia, Monteleone di Spoleto, Norcia, Preci i Umbrien; Accumoli,Amatrice und Cittareale in Latium; Capitignano und Montereale in den Abruzzen), die etwas mehr als 1.057 km2 (61,2% der betrachteten Gebiete) umfassen, in denen etwa 16.500 Einwohner leben (66,3% der Gesamtbevölkerung). Die Gemeinde Accumoli hat sich leider als eine der am stärksten von diesem tragischen Ereignis betroffenen erwiesen. Die geomorphologische Konformation der Gemeinde Accumoli ist eher artikuliert und komplex. Die Inzidenz älterer Menschen in diesem Gebiet und die gleichzeitig geringe Präsenz junger Menschen führen zu einem recht hohen Altersindex (278,4 gegenüber 161,4 des nationalen Durchschnitts)7. Der geringe Generationenumsatz geht einher mit einer höheren strukturellen Abhängigkeit (das Verhältnis der Bevölkerung in den extremen Altersgruppen 0-14 bis 65 Jahre und älter, und das des erwerbsfähigen Alters, 15-64 Jahre). Dies ist im Durchschnitt höher als im übrigen Italien (62,5 gegenüber 55,5), was eine größere "Schwäche" der demographischen Struktur des Gebiets kennzeichnet. Ende 2015 lebten 667 Menschen in den18 bewohnten Städten Accumoli,11,4 % der ausländischen Staatsangehörigkeit. 5.2. Auf territorialer Ebene ermittelte und ermittelte Bedürfnisse und Bedürfnisse Das Gebiet der Gemeinde Accumoli manifestiert weitverbreitete kritische Probleme in der gesamten Provinz Rieti, wird aber durch das seismische Ereignis von 2016 deutlich verstärkt. Was beispielsweise die Entvölkerung der Binnengebiete unseres Landes betrifft, so diente das Erdbeben als Beschleuniger eines Prozesses, der bereits im Gange war. Dieses Gebiet hat sich seit August 2016 verändert. Im sich wandelnden Gebiet ist jedoch sicherlich etwas Unveränderliches und Nicht-Delokalisierbares erhalten geblieben: die natürliche Umwelt, die ländliche und landwirtschaftliche Landschaft und die Stärke der Bauern und Züchter dieser Ländereien. Sie blieben, weil sie zuerst das Gefühl hatten, hier bleiben zu müssen, und trugen wesentlich zur Neuansiedlung und sozialen, wirtschaftlichen und produktiven Wiedereingliederung in dieses Gebiet bei.

Details

Projektzeitraum 01.08.2021 - 31.01.2023
Fördergeber Sonstige
Department

Department für Bauen und Umwelt

Zentrum für Baukulturelles Erbe

Projekt­verantwortung (Universität für Weiterbildung Krems) Univ.-Prof. Dipl.Arch.ETH Dr. Christian Hanus
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