Beschreibung

Die im 16. Jahrhundert errichtete Teichlandschaft Südböhmens und nördlichen Waldviertels verkörpert ein unverwechselbares Charakteristikum, welches ökologische Systeme (Biodiversität, Kleinklima, Meeresüberfischung), ökonomische Strukturen (Eigenversorgung mit Fisch, Tourismus) und die Kultur (Kulinarik, Traditionen) maßgebend bestimmt. Die Komplexität dieses antropozänen Erbes ist in ihren Wechselbeziehungen und Eigenheiten weder in der Wissenschaft noch in der breiten Öffentlichkeit abgehandelt worden. Zur Gestaltung des Anthropozäns vor dem Hintergrund von Klima- Technologie-, Wirtschafts- und Gesellschaftswandel ist die Erhaltung dieses Erbes an der Wasserscheide Chance und Herausforderung. Im Rahmen eines dreitägigen Symposiums (Gmünd, Nové Hrady), an welchem namhafte internationale Größen aus Wissenschaft, Politik und Praxis teilnehmen, einer Exkursion (T ebo ) und zwei Klausuren sollen die inhaltlichen Zusammenhänge durch Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen erarbeitet und mit einer Fachpublikation, einer Ausstellung und einem 3D-Modell der Öffentlichkeit vermittelt werden.

Details

Projektzeitraum 01.10.2021 - 31.10.2022
Fördergeber EU
Department

Department für Bauen und Umwelt

Zentrum für Baukulturelles Erbe

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Univ.-Prof. Dipl.Arch.ETH Dr. Christian Hanus
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