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Es mag paradox klingen: Wer lernt, muss auch verlernen können – und zwar überholtes Wissen. Vielfach bleibt es beharrlich in Routinen, Prozessen oder Verfahren bestehen. Weiterentwicklung erfordert daher nicht nur das Etablieren von neuem Wissen, sondern auch eine sogenannte „De-Implementierung“ dessen, was nachweislich nicht mehr wirkt. Dieses generelle Phänomen gilt im Besonderen für Gesundheit und Medizin. In diesem Bereich ist das Verlernen in vielen Fällen kein Verlust an Wissen, sondern der Weg zu einem besseren Gesundheitssystem. Die Grundlagen dafür liefert die Evidenzbasierte Medizin. Sie steht ganz im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe von upgrade, die beleuchtet, wie Evidenz als Basis des Wissens entsteht, auf welche Weise Künstliche Intelligenz für Evidenzbasierte Medizin produktiv genützt wird, warum Erfahrung in der ärztlichen Praxis ihren Wert hat und welche Rolle wissenschaftliche Fakten im gesellschaftlichen Diskurs einnehmen können. Die Bildstrecke „Überholtes vs. neues Wissen“ zeigt, dass bestimmte Therapien und Methoden immer noch im klinischen Alltag Anwendung finden, obwohl es bessere evidenzbasierte Herangehensweisen gibt.
Fragwürdige Gesundheitstrends verbreiten sich zunehmend. Das Team von „Medizin transparent“ prüft Falschmeldungen und virale Trends auf ihre wissenschaftliche Evidenz.
Obwohl die Gesellschaft immer mehr pflegende Berufe benötigt, können sich bei weitem nicht genügend Menschen dafür begeistern. Für Alumna Martina Asen war ihre Arbeit in der Pflege immer erfüllend, spannend und sinnstiftend. Bis heute ist sie restlos davon überzeugt, sich richtig entschieden und ihre Berufung gefunden zu haben.
Mit ihrer Forschung hilft Ursula Griebler dem öffentlichen Gesundheitssystem. Seine Vertreter_innen unterstützt sie mit wissenschaftlich fundierten Grundlagen.
Wie lässt sich feststellen, ob ein europaweites Projekt zur Krebsfrüherkennung zu seinen Zielen führt? Die Evaluation von EUCanScreen zeigt, wie Zusammenarbeit, Fortschritte und Herausforderungen sichtbar gemacht werden können.