Franz Kafka zählt nicht nur zu den bedeutendsten Schriftstellern der europäischen Moderne, sein Werk war auch Inspirationsquelle für Künstler*innen verschiedenster Disziplinen. Leben und Schaffen des Autors wirken bis heute weit über die Literatur hinaus: In Musik, Film, Theater, Comics, Videospielen und der bildenden Kunst fand und findet Kafka eine vielfältige und medienübergreifende Rezeption.
Doch auch Kafka war an unterschiedlichen Kunstformen interessiert. Er ging regelmäßig ins Kino, besuchte Aufführungen des jiddischen Theaters, zeichnete und in seinen literarischen Texten finden sich zahlreiche Bezüge zu u. a. Musik, Malerei sowie zu Zirkus und Varieté.
Der vorliegende Sammelband geht aus einer Tagung hervor, die 2024 anlässlich des 100. Todestags Franz Kafkas vom Archiv der Zeitgenossen in Krems veranstaltet wurde. Die versammelten Beiträge beleuchten Kafka und seine eigene künstlerische Tätigkeit ebenso wie die vielfältige Auseinandersetzung mit seinem Werk in den Künsten.
Mit Beiträgen von Manuel Becker, Florian Besthorn, Joachim Dworschak, Isabel Holle, Judith Kopecky, Yunxia Li, Stefan Maurer, Helmut Neundlinger, Spyros Petritakis, Viola Rühse, Nadine Scharfetter, Eliza Szymańska sowie Elisabeth Streit und Tom Waibel.
Nadien Scharfetter: Kafka und die Künste – Kafka in den Künsten. Wien, Innsbruck: StudienVerlag 2026 (Archiv der Zeitgenossen, Schriften Band 109). 233 Seiten, kartoniert. ISBN 978-3-7065-6461-8.
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