Digitale Transformation und betriebliche Bildung

Die eLearning Summit Tour 2018 beschäftigt sich mit 21st Century Skills

14.06.2018

Digitale Transformation und betriebliche Bildung

Alljährlich treffen sich eLearning-Interessierte bei der eLearning Summit Tour im Schloss Wilhelminenberg, um sich durch Best-Practice-Beispiele und Produktvorstellungen auf den neuesten technologischen Stand zu bringen. Ergänzend dazu ist aber auch der Frage nachzugehen, über welche Kompetenzen MitarbeiterInnen hinkünftig verfügen müssen, um in einer immer digitaler werdenden Arbeitswelt wirksam zu agieren. Dazu gab es ein Knowledge Café mit Irmgard Fallmann und Christiana Scholz.

Digitale Transformation und betriebliche Bildung

 

Die Digitalisierung bringt für Unternehmen und MitarbeiterInnen tiefgreifende Änderungen mit sich. Unser Arbeitsalltag ist geprägt durch neue Technologien, die unser Kommunikationsverhalten stark in den virtuellen Raum verlagern, Zusammenarbeit in internationalen Teams vereinfachen und zunehmend auch zur Automatisierung von repetitiven Aufgaben führen.


In diesem Zusammenhang ergibt sich automatisch die Frage, welche Kompetenzen wir in dieser digitalen Wissensgesellschaft tatsächlich benötigen, um mittelfristig erfolgreich zu bleiben. Christiana Scholz und Irmgard Fallmann haben die TeilnehmerInnen der eLearning Summit Tour eingeladen, Einblick in ein schulisches Projekt zur Definition und Förderung von 21st century skills zu nehmen, um daraus Handlungsempfehlungen für die Personalentwicklungsaufgaben abzuleiten. Konkret wurde auf das Projekt ATC21S Assessment and Teaching of 21st century skills, welches die University of Melbourne in Kooperation mit Cisco, Intel und Microsoft durchführte, eingegangen. Als wesentliche Erfolgsfaktoren für Handlungsfähigkeit in der digitalen Welt werden dezentrale Entscheidungsprozesse, Wissensmanagement und proaktiver Informationsaustausch, Teamwork und Innovationsfähigkeit gesehen.


Die MitarbeiterInnen von morgen sollten die Fähigkeiten besitzen, Informationen zu finden, zu evaluieren und zu teilen und dadurch komplexe Probleme zu lösen. Zudem stellt vor allem die Veränderungskompetenz einen entscheidenden Erfolgsfaktor dar. Es erscheint zunehmend wichtiger, rasch und flexibel auf neue Anforderungen und veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können. Die dafür notwendigen Kompetenzen werden in einem Modell mit den vier Kategorien „Ways of Thinking“, „Ways of Working“, „Tools for Working“ und „Living in the World“ und 10 konkreten skills zusammengefasst. Beim World-Café war man sich ob der Bedeutung des Modells einig, einige UnternehmensvertreterInnen konnten bereits von konkreten Projekten aus der betrieblichen Praxis zur gezielten Kompetenzentwicklung berichten, dennoch bleiben immer noch viele Fragen offen, die die Personalentwicklung vor neue Herausforderung stellt.
 

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