Digitalisierung, insbesondere der Gebrauch Künstlicher Intelligenz, verändert die Gesundheitsversorgung und die Gesundheitsforschung grundlegend. In der Praxis unterstützt sie bereits die Diagnostik, verbessert Behandlungsabläufe und hilft bei Entscheidungen. Gleichzeitig beeinflusst sie die Gesundheitswissenschaften und die Forschung selbst: von der Erhebung und Auswertung von Daten über wissenschaftliche Arbeitsprozesse bis hin zur Gewinnung und Bewertung von Wissen. Diese Entwicklungen sind nicht nur technische Neuerungen. Sie verlangen auch, bisherige Forschungsansätze und Bewertungsmaßstäbe neu zu überdenken.

Mit der Weiterentwicklung digitaler Gesundheitstechnologien entstehen neue Anforderungen. Es braucht passende Methoden, um ihre Sicherheit, ihre Wirksamkeit und ihren tatsächlichen Nutzen zu beurteilen. Klassische Verfahren zur Bewertung wissenschaftlicher Evidenz werden deshalb zunehmend durch flexible, datenbasierte und fortlaufend angepasste Ansätze ergänzt.

Daraus ergeben sich wichtige Fragen:

  • Was bedeutet „Nutzen“ im Zusammenhang mit digitaler Gesundheit?
  • Wie sichern wir wissenschaftliche Qualität bei KI-Systemen, die sich ständig weiterentwickeln?
  • Und wie kann Forschung dazu beitragen, Innovationen verantwortungsvoll zu gestalten und die gesundheitliche Versorgung tatsächlich zu verbessern?

Vor diesem Hintergrund betont die Universität für Weiterbildung Krems, sich intensiv mit Künstlicher Intelligenz und neuen Gesundheitstechnologien auseinanderzusetzen. Die Keynote Lecture der neu eingerichteten Professur für Künstliche Intelligenz in der Versorgungsforschung ist dabei ein wichtiger Meilenstein. Sie unterstreicht die strategische Bedeutung von KI für die Zukunft der Gesundheitsforschung, der Lehre und der Innovation.

Das Research Summit „Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Gesundheit“ bringt führende Wissenschaftler_innen und Praktiker_innen aus Österreich und Deutschland zusammen. Gemeinsam beleuchten sie die aktuellen Entwicklungen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven.

Wir laden Sie herzlich ein, an diesem interdisziplinären Austausch teilzunehmen. Bringen Sie sich in die wissenschaftliche Diskussion ein und diskutieren Sie mit, wie digitale Technologien nicht nur die Gesundheitsversorgung verändert, sondern auch die Grundlagen der Gesundheitsforschung neu gestaltet. Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein informelles Get-together mit Gelegenheit zur Vernetzung und zu weiterführenden Gesprächen.

Programm

17:00-17:10

Begrüßung und Einleitung

 

Univ.-Prof.in Dr.in Viktoria Weber (Rektorin der Universität für Weiterbildung Krems)

Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer, MSc (Dekan der Fakultät für Gesundheit und Medizin, Universität für Weiterbildung Krems) 

17:20-18:00

Key Note Lecture 

 

Künstliche Intelligenz und Gesundheit

KI-Pofessur (Professur für Künstliche Intelligenz in der Versorgungsforschung (Universität für Weiterbildung Krems)

18:00-19:00

Panel Diskussion 

Welchen Beitrag leisten Wissenschaft und Forschung dazu, dass Digitalisierung uns gesund hält bzw. macht?

 

Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, MPH (Universität für Weiterbildung Krems)

KI-Professur (Universität für Weiterbildung Krems)

Prof. Dr. Sebastian Merkel (Ruhr Universität Bochum)

Univ.-Ass.in Mag.a Dr.in Magdalena Eitenberger, BA MA (Universität Wien und LBI DHPS)

Dipl.-Psych. Stefan Lüttke (Universität Greifswald)

Moderation: Dr.in Brigitte Piso, MPH

ab 19:00 Get-together

 

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Hinweis: Am 30. September findet direkt vor dem Research Summit von 09:00-16:30 der 9. EUFEP Kongress statt. Die Teilnahme dafür ist ebenfalls kostenlos.

Organisation

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen der Veranstaltung und Ihren diesbezüglichen Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

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