Das Zentrum für Versorgungssicherheit der Universität für Weiterbildung Krems widmet sich der Analyse und Stärkung der Resilienz in einem breiten Spektrum kritischer Sektoren. Unsere Forschungs- und Transferaktivitäten umfassen essenzielle Bereiche wie die Energieversorgung (Strom), die Verfügbarkeit von Wasser (Trink- und Brauchwasser), den Schutz vor Hochwasser, die Sicherung der Ernährung (Lebensmittel, Agrarproduktion, Lieferketten), sowie den Zugang zu strategischen Rohstoffen (Metalle, Mineralien). Die Untersuchung der Vulnerabilitäten und Interdependenzen zwischen diesen Sektoren bildet einen Kern unserer Arbeit. Ziel des Zentrums wäre somit, all die Disziplinen zu vereinen und das Thema „Versorgungssicherheit“ wirtschaftlich, ganzheitlich zu durchdringen.

Die Ausgangslage für das Thema „Versorgungssicherheit“ sind die rechtlichen Rahmenbedingungen wie z.B. das Versorgungssicherungsgesetz, dessen Grund für die Einführung des Gesetzes war- ähnlich wie heute- eine Energiekrise in den 1970er Jahren (Ölpreiskrise und Golfkrise) und eine Umweltkrise (Katastrophe von Tschernobyl). Neben diesem Gesetz finden sich aber in zahlreichen Regelungen des Wirtschafts- und Umweltrechts Anhaltspunkte für das Thema Versorgungssicherheit.

Energie

Versorgungssicherheit Energie

Eine sichere, zuverlässige und erschwingliche Stromversorgung ist das Rückgrat einer modernen Gesellschaft und Volkswirtschaft.

Störungen oder Ausfälle können weitreichende Folgen haben.

Der Ausbau erneuerbarer Energien bringt neue Herausforderungen mit sich, insbesondere in Bezug auf Volatilität, Netzintegration, Speicherbedarf und Systemstabilität.

Wasser

Versorgungssicherheit Wasser

Die Wasserversorgung soll für alle wesentlichen Nutzungen nachhaltig und auch in Krisenzeiten gesichert sein.

Zentrale Herausforderungen entstehen durch den Klimawandel, veränderte Niederschlagsmuster und Nutzungskonflikte zwischen unterschiedlichen Anspruchsgruppen.

Lebensmittel

Versorgungssicherheit Lebensmittel

Lebensmittelversorgungssicherheit umfasst die Verfügbarkeit, den Zugang, die Nutzung und die Stabilität von Nahrungssystemen.

Österreich verfügt über eine starke Ausgangslage, steht jedoch vor Herausforderungen durch Klimawandel, Importabhängigkeiten und steigende Kosten.

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