Scola Telcz: Memorandum für vertiefte Zusammenarbeit

Donau-Universität Krems Mitunterzeichnerin der Kooperation Tschechien-Slowakei-Österreich zur Stärkung von Kulturerbe und Denkmalpflege

24.09.2018

Am Freitag, den 21. September 2018 unterzeichneten sechs Bildungs- und Forschungseinrichtungen aus Tschechien, der Slowakei und Österreich in Telč ein Memorandum zur Stärkung des Austauschs von Studierenden und ForscherInnen im Feld von Kulturerbeprojekten und der Denkmalpflege. Den Rahmen zur Unterzeichnung bildete die Scola Telcz, einer wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe mit Fokus auf Kulturerbe und Denkmalpflege. Das Memorandum setzt auf den Aktivitäten der Scola Telcz auf.

Memorandum Telc

Hauptziel des Memorandums ist die Vertiefung der Zusammenarbeit insbesondere beim Austausch von Studierenden, Lehrkräften und wissenschaftlichem Personal im Zuge gemeinsamer Studien- und Forschungsprogramme der sechs wissenschaftlichen Einrichtungen Masaryk-Universität Brünn, Donau-Universität Krems, Tschechische Technische Universität in Prag, Slowakische Technische Universität Bratislava, das Nationale Tschechische Denkmalinstitut und das Institut für theoretische und angewandte Mechanik der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik. Das Memorandum knüpft an die bestehende Zusammenarbeit der sechs Institutionen bei der Durchführung von Aktivitäten der Scola Telcz an. Diese umfassen Studierendenseminare im Rahmen der regelmäßigen Sommer- und Winterschulen in Telč mit besonderem Fokus auf Kulturerbe und Denkmalpflege. Diese Aktivitäten sollen mit der Unterzeichnung des Memorandums vertieft und weiterführende Lehr- und Forschungsaktivitäten aufgesetzt werden.

Schwerpunkt kulturelles Erbe
Wie die bisherige Zusammenarbeit zeige, sei es gelungen, ein internationales und interdisziplinäres Wissenschaftsnetzwerk zu etablieren, um sich gemeinsam mit den lokalen Verantwortlichen, mit aktuellen und konkreten Themenstellungen zur Erhaltung und Entwicklung historischer Stadträume auseinanderzusetzen, so Rektor Mag. Faulhammer, der seitens der Donau-Universität Krems das Memorandum mitunterzeichnete.

Univ.-Prof. Dipl. Arch. ETH Dr. Christian Hanus, Dekan der Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur der Donau-Universität Krems: „Für die Donau-Universität Krems ist das Memorandum Teil der Bestrebungen, den Schwerpunkt des kulturellen Erbes in Lehre und Forschung weiter zu vertiefen und zu internationalisieren. Aus den bisherigen Aktivitäten sind bereits mehrere erfolgreiche Forschungsprojekte, Lehrkooperationen und wissenschaftliche Personalaustauschaktivitäten hervorgegangen“.

Revitalisierungskonzept für Weltkulturerbe Telč
Unter der Leitung der Fachpersonen aus der Denkmalpflege, der Architektur und dem Bauwesen, den Natur- und Sozialwissenschaften sowie der Kunstgeschichte arbeiteten die Teilnehmenden der Scola Telcz in den Jahren 2017 und 2018 gemeinsam mit Studierenden an Sanierungskonzepten für zwei historische Häuser auf dem teltscher Hauptplatz, Teil der UNESCO-Welterbestätte Telč. Weitere Programmpunkte bildeten die Analyse und konzeptuelle Revitalisierung der ländlichen Siedlungsstruktur der Alten Stadt von Teltsch sowie Belebungskonzepte für das Gebäude der ehemaligen Synagoge in Teltsch.

Die jüngste Scola Telcz bildete einen integralen Bestandteil des AT-CZ Interreg-Projektes KULREG, „Potential des gemeinsamen Kulturerbes für Grenzüberschreitende Regionalentwicklung“, welches in Zusammenarbeit von Masaryk Universität Brünn und der Donau-Universität Krems umgesetzt wird.

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