Konzept NÖ Netzwerk Wohnen

Beschreibung

Anhand praktischer Beispiele, die in anderen Bundesländern, aber auch in Niederösterreich selbst, bereits umgesetzt wurden und werden, zeigt sich in der von der Donau Universität Krems durchgeführten Studie „Sozialraumanalyse: Konzepte und Empfehlungen zur Umsetzung von Integration in Niederösterreich“, dass Beratung (inkl. Einzugsbegleitung in Neubau und Bestand), Konfliktmediation und –prävention sowie Quatiersarbeit als wirkungsvolle Methoden und Instrumente angesehen werden können um das Zusammenleben im Wohnumfeld tolerant und möglichst konfliktfrei zu gestalten und neue Formen der Nachbarschaft in einer zunehmend diversen Gesellschaft zu erarbeiten und zu gestalten. Diese Methoden und Instrumente sind vor allem auch für Wohngebäude von Gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften und solche, die von Gemeinden verwaltet werden (sowie diverse Mischformen), von Interesse, da diese Hausverwalter häufig mit MieterInnenkonflikten und –bedürfnissen konfrontiert sind, die deutlich über ihre technischen und kaufmännischen Kernkompetenzen und Verantwortlichkeiten hinausgehen, aber mangels anderer möglicher AnsprechpartnerInnen von BewohnerInnen dennoch an sie heran getragen werden. Da den Genossenschaftlichen Bauträgern und Hausverwaltern eine Weiterverrechnung von Tätigkeiten in Konfliktmediation und Gemeinwesenarbeit nicht möglich ist, muss die Frage nach der passenden organisatorischen und administrativen Verortung derartiger Tätigkeiten und jener, die sie durchführen, geklärt werden. Insbesondere ist dabei eine enge Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden erforderlich, die, so sie nicht auch selbst Wohnungen verwalten und/ oder sozial bedürftige BewohnerInnen zuweisen, so doch mindestens zahlreiche, für das erweiterte Wohnumfeld relevante Infrastrukturen wie Kindergärten, Volksschulen und z.T. auch Spielplätze und öffentliche Nahverkehrsmittel betreiben. Es sollen daher im gegenständlichen Projekt die bestehenden Strukturen auf Gemeinde- und auch Landesebene hinsichtlich ihrer Anschlussfähigkeit für koordinierte Unterstützungsstrukturen im Wohnbereich analysiert und geprüft werden, inwieweit sie intelligent für die Umsetzung von Einzugsbegleitung, Konfliktmanagement und Quatiersarbeit auch in kleineren Wohnanlagen, wie sie in Niederösterreich vorherrschen, genutzt werden können.

Details

Projektzeitraum 01.09.2015 - 31.08.2016
Fördergeber Bundesländer (inkl. deren Stiftungen und Einrichtungen)
Förderprogramm Land NÖ Wissenschaft - Forschung
Department

Department für Migration und Globalisierung

Zentrum für Migration, Integration und Sicherheit

Projekt­verantwortung (Donau-Universität Krems) Dipl.-Ing. Dr. Tania Berger
Projekt­mitarbeit Dipl.-Ing. Dr. Tania Berger

Publikationen

Team

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