Certified Program

Die digitale Medienrevolution bedeutet Erneuerung für Ausstellungs- und Museumswesen. Ein Trend, der durch Covid-19 noch verstärkt wird, sind alternative Crossmedia-Räume, die ein neues Publikum ansprechen. Das postgraduale Studienprogramm vermittelt Grundlagenwissen zur Ausstellungsentwicklung in Verbindung mit Medientheorie und -praxis, besonders mit aktuellsten Strategien der partizipativen und konvergenten multimedialen Vermittlung. Internationale ExpertInnen wie Christiane PAUL, Dieter BOGNER, Wendy COONES, Florian WIENCEK, Enrique GUITART, Patricia MUNRO, Stefan IGLHAUT, Frank den OUDSTEN und Lev MANOVICH verbinden historischen Weitblick mit dem neuesten Wissen um aktuelle Entwicklungen und Trends. Das Certified Program ist Teil des modularen Gesamtprogrammes des MA in Bildwissenschaften, MediaArtHistories und Collection Studies & Management oder des MSc in Crossmedia.

Module & Projekt

Der Universitätslehrgang „Crossmediale Ausstellungsentwicklung“ (von 2007 bis 2021 Ausstellungsdesign und -management) hat das Ziel, den Studierenden durch eine Vernetzung von Lehre, lehrbezogener Forschung und Praxis vertiefte problem- und anwendungsorientierte Fähigkeiten und Kenntnisse in angewandter Praxis die Kunst- und Kulturwissenschaften zu vermitteln. Der Universitätslehrgang ist interdisziplinär ausgerichtet und bietet den Studierenden die Möglichkeit, kompaktes Basiswissen zu erwerben, um Ausstellungsentwicklung und crossmediale Wissensvermittlung von (wissenschaftlichen) Ausstellungen professionell zu erarbeiten und Ausstellungen durch wissenschaftlich fundierte Kenntnisse in allen relevanten Bereichen professionell umsetzen zu können. Das Studium vermittelt Grundlagenwissen zur Ausstellungsentwicklung in Verbindung mit Medientheorie und -praxis, besonders mit aktuellsten Strategien der partizipativen und konvergenten multimedialen Vermittlung.

Die drei Präsenzmodule finden 2023 an den folgenden Terminen statt:
Modul 1: 17. - 21.04.2023
Modul 2: 12. - 16.06.2023
Modul 3: 28.08. - 01.09.2023

Crossmediale Wissensvermittlung und Storytelling im Kultur- und Wissenschaftsbereich

Ziele

Dieses Modul führt in die Geschichte und Theorie der Entwicklung von Ausstellungen von der greifbaren Agora bis zu modernen virtuellen Ausstellungen als Beispiele für crossmediale Wissensvermittlung ein. Von Erlebniswelten bis hin zu digitaler Vermittlung und Intervention werden verschiedene Typen von wissenschaftlichen, künstlerischen und kommerziellen Ausstellungen und deren Vermittlung analysiert. Die Analyse von Besucherforschung für Museen und User Experience für digitale Welten geben Einblicke in die Parameter und Möglichkeiten des Storytellings zur Wissenserweiterung. 

Inhalte

~ Einführung in die Ausstellungskonzeption und -entwicklung,
~ Crossmediales Storytelling für das Kultur- und Kreativsektor   
~ Überblick von materiell zu virtueller Dramaturgie für den Wissensvermittlung
~ Besucherforschung und UX-Design für Museologie und Kulturmanagement
~ Einführung in das Zeit- und Projektmanagement von Kulturprojekte

Lernformat

Blended Learning (COVID-19-Info)

ECTS-Punkte

7

Medienkonvergenz und -diversität für zeitgenössische Ausstellungen im postdigitalen Zeitalter

Ziele

Ausstellungen existieren in einer durch das digitale Zeitalter veränderten Umgebung. Ausstellungsentwicklung muss heute die Erwartungen des zeitgenössischen Publikums erfüllen, haptisches und digitales Engagement zu kombinieren, sowie die Möglichkeit zur interaktiv und partizipativen Wissenskonstruktion. Dieses Modul konzentriert sich auf die konzeptionelle Entwicklung von multimedialen Interpretationstechniken sowie auf eine tiefere Untersuchung der crossmedialen Ausstellungsprojekt Organisation, die am häufigsten in Kultur- und Kreativ Projekten eingesetzt wird.

Inhalte

~ Arten der Interpretation und des Ausstellens - wissenschaftliche / künstlerische / kommerzielle Ausstellungen
~ Arten der Vermittlung und ihre vielfältigen medialen Formen - Spezifika für virtuelle, Dauer- oder Wanderausstellungen
~ Auseinandersetzung mit partizipativen Methoden und Begründung für Publikums Engagement und Co-Kreation
~ Bild-, Text- und Mediengestaltung für verschiedene Medienanwendungen
~ Fallstudien herausragender Projekte von internationalen Dozenten 

Lernformat

Blended Learning (COVID-19-Info)

ECTS-Punkte

7

Planung und Umsetzung von crossmedialen Ausstellungsprojekten

Ziele

Der praxisorientierte Universitätslehrgang vermittelt Kompetenzen für die Integration diverse Medien in Wissensvermittlungs-Räume. Personen aus dem Kultur- und Medienbereich, die zukunftsorientierte Ansätze erkunden und crossmediale Ausstellungsstrategien entwickeln wollen, treten in diesem Modul in die Praxis ein. Die Fokussierung auf praktische Aspekte und Best-Practice-Beispiele durch Pflicht- und Wahlelemente unterstützt individuell initiierte Projekte, die den Lehrgang abschließen.

Inhalte

~ Konzeption und Durchführung eines praktischen Projekts,
~ Problemanalyse und Lösungsmodelle,
~ Expertengespräche und Feedback,
~ Ideenentwicklung und Vernetzung,
~ Nachhaltigkeit und Integration der SDGs im Kreativ- & Kultursektor.
~ Diversität & Inklusion für Teams und Publikum
~ Optional: Urheberrecht und Leihverkehr, Rechtliches und Versicherung,
~ Optional: Finanzierung und Fundraising/Sponsoring,
~ Optional: Kommunikation und Marketing.

Lernformat

Blended Learning (COVID-19-Info)

ECTS-Punkte

7

Praxisprojekt zu crossmedialer Ausstellungsentwicklung

Ziele

Flexibles Lernen ermöglicht den Studierenden, die Richtung und das Endergebnis der Fächer des Universitätslehrgang selbst zu bestimmen, indem er den Inhalt, die Struktur und die Ziele des abschließenden Forschungs- oder Praxisprojekts wählt und umsetzt.

Inhalte

~ Eigenständige Projektkonzeption und -realisierung mit Thesisbildung im wissenschaftliche oder forschungspraktischen Anwendungskontext
~  Projektabschluss mit Präsentation und schriftlichen Unterlagen

ECTS-Punkte

9

Persönliche Beratung

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte. Wir stehen Ihnen jederzeit gerne für Auskünfte zur Verfügung.

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