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Abschluss
Master of Science (Continuing Education) - MSc (CE)
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ECTS-Punkte
120
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Format
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Dauer
6 Semester, berufsbegleitend
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Start
laufend möglich
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Zulassungsvoraussetzungen
Gemäß Curriculum
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Sprache
Englisch
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Verordnung (Curriculum)
Vorbehaltlich der Genehmigung des Senats
Der Masterstudiengang vermittelt eine interdisziplinäre, praxisnahe Ausbildung, die sich den vielfältigen Herausforderungen des Schutzes und Erhalts kulturellen Erbes widmet. Im Fokus stehen sowohl vom Menschen verursachte Bedrohungen wie bewaffnete Konflikte, illegaler Handel oder Vandalismus als auch Naturgefahren und klimabezogene Risiken.
Von der Risikoanalyse zur Entscheidungslage: Gefährdungsbeurteilung, präventive Konservierung und Sammlungsmanagement sowie Notfallplanung und Evakuierung greifen ineinander – verbunden mit Führung sowie Stabs- und Krisenkommunikation in praxisnahen Krisen- und Katastrophenszenarien. Zudem geben internationale Rechts- und Standardwerke den Rahmen vor. Themen wie Kulturlandschaften und Klimawandel, Resilienz und Anpassungsstrategien sowie Kulturvermittlung und digitale Tools vertiefen die fachliche Perspektive und unterstützen die operative Umsetzbarkeit.
Der Studiengang richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Museen, Archiven, Bibliotheken, Denkmalpflege, Umwelt und Kulturlandschaftsmanagement, öffentlicher Verwaltung, Einsatz und Sicherheitsorganisationen sowie internationalen Institutionen.
Der Abschluss stärkt berufliche Perspektiven im nationalen und internationalen Kulturgüterschutz, im Krisen- und Katastrophenmanagement, im Sammlungsmanagement sowie in Schnittstellen- und Koordinationsfunktionen zwischen Kulturerbeinstitutionen und Einsatzkräften.
Der „Kulturgüterschutz, MSc (CE)” wird durch die Kombination von stackable Kurzprogrammen (Certificate Programs & Micro-Credential Programs) erworben, die inhaltlich und finanziell vollständig angerechnet werden und eine berufsbegleitende, flexible Studienplanung ermöglichen.
Die Vorbereitung auf Evakuierungs- und Notfallmaßnahmen in Friedenszeiten - bevor Katastrophen eintreten - ist ein Konzept, das bereits in der Haager Konvention von 1954 betont wird und ein zentrales Element des praxisorientierten "Kulturgüterschutz, MSc (CE)" darstellt.
Ass.-Prof. Mag. Dr.
Anna Maria Kaiser
Studienleitung – Zentrum für Kulturgüterschutz
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Profitieren Sie vom Studium
- Der Weiterbildungsmaster vereint verschiedene Disziplinen und befähigt die Studierenden, umfassende Schutzstrategien für kulturelles Erbe zu entwickeln sowie ein tiefgehendes Verständnis für die vielfältigen Aspekte des Kulturgüterschutzes zu erlangen.
- Durch praxisnahe Übungen, forschungsbasierte Projekte mit Museen und Kulturerbestätten sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen bei authentischen Katastrophenszenarien wird eine optimale Vorbereitung auf berufliche Herausforderungen gewährleistet und wertvolle Einblicke geboten, die weit über theoretisches Wissen hinausgehen.
- Der "Kulturgüterschutz, MSc (CE)" verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der sich auf die Analyse aktueller, durch Menschen verursachter oder natürlich bedingter Gefahren und Bedrohungen für das kulturelle Erbe konzentriert.
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interdisziplinär
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praxisbezogen
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innovative Lehrmethoden
Gestalten Sie Ihren individuellen Master
Curriculum
Der "Kulturgüterschutz, MSc (CE)" umfasst 120 ECTS und wird über die flexible Kombination unserer stackable Kurzprogramme (Certificate Programs & Micro‑Credential Programs) erworben. Die einzelnen Kurzprogramme werden inhaltlich und finanziell vollständig auf das Masterstudium angerechnet und müssen innerhalb des jeweils vorgesehenen Zeitrahmens absolviert werden. Die Kombination zum Masterabschluss erfolgt ohne festen zeitlichen Gesamtrahmen.
Zwei Certificate Programs (CP) zu je 24 ECTS legen das fachliche und praktische Fundament des Masterstudiums. Die CPs starten zeitlich versetzt – „Cultural Property and Disaster Response, CP“ im Wintersemester, „Emergency Planning in Cultural Property Protection, CP“ im Sommersemester – und können in beliebiger Reihenfolge absolviert werden. Jedes CP umfasst 2 Semester und besteht aus 3-4 Modulen. In Kombination eröffnen beide CPs eine ganzheitliche Perspektive auf Risiken, Schutzstrategien und operative Maßnahmen im Kulturgüterschutz.
Für die individuelle Vertiefung sind aus den hier angeführten Micro‑Credential Programs (MCP) insgesamt 18 ECTS zu absolvieren. Die Programme bieten praxisnahe, projektorientierte und internationale Schwerpunkte.
CHePiCC online, MCP
Online MCP zum Themenfeld Kulturgüterschutz & Klimawandel mit Fokus auf praxisnahe Fallarbeit, digitale Tools/Methoden und den Transfer in eine eigene Fallstudie. Start jederzeit, vollständig online und im eigenen Tempo.
Interdisciplinary Project (6 ECTS)
Einwöchiges, forschungsintegriertes Format (Summer/Winter School) im Rahmen aktueller Forschungsprojekte, in der Regel einmal jährlich (einmalig). Verbindet aktuelle Forschungsergebnisse mit hands-on Übungen an realen Fragestellungen des Kulturgüterschutzes. Themen, Schwerpunkte und Format variieren projektabhängig.
Cultural Property Protection Exercise (6 ECTS)
Praxisorientiertes MCP auf Basis wiederkehrender Kulturgüterschutz-Übungen des Zentrums für Kulturgüterschutz. Simuliert realitätsnahe Einsatz und Gefährdungsszenarien und fördert Kompetenzen in Notfallplanung, Evakuierung, Schadensbeurteilung und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Inhalte, Ablauf und Taktung variieren je nach fachlicher Ausrichtung und organisatorischen Rahmenbedingungen.
International Module (6 ECTS)
Dieses MCP wird in internationalen Editions mit unterschiedlichen geografischen und thematischen Schwerpunkten und in Kooperation mit internationalen Partnerinstitutionen angeboten. Praxisnahe, interdisziplinäre Feld‑ und Übungsszenarien zeigen den Kulturgüterschutz als fachübergreifendes Arbeitsfeld. Eine Edition ist pro Masterabschluss anrechenbar. Angebot und Taktung der Editions können jährlich variieren (projekt‑ bzw. kooperationsabhängig).
Aus dem Weiterbildungsangebot der Universität für Weiterbildung Krems auf NQR Niveau 7 sind 24 ECTS zu wählen. Die individuelle Auswahl wird im Learning Agreement festgehalten und ermöglicht eine gezielte Schwerpunktsetzung.
Die Abschlussphase umfasst Forschungsmethoden, ein Thesis Kolloquium sowie die Masterarbeit.
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Inhalte
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Scientific Research Methods – Wissenschaftliche Recherche, Quellenkritik, Methodenkompetenz
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Master’s Thesis Colloquium – Begleitung der Themenentwicklung und des Forschungsdesigns
- Master’s Thesis
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Reihenfolge & Studienbeginn
Alle stackable Kurzprogramme können – sofern auf den jeweiligen Programmseiten keine Voraussetzungen angegeben sind – in beliebiger Reihenfolge absolviert werden.
Tipp:
Mit dem zeit‑ und ortsunabhängigen Micro‑Credential Program „CHePiCC online, MCP“ ist ein Einstieg in das Masterstudium laufend möglich.
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Studienleitung
Anna Kaiser, Assistenzprofessorin und Leiterin des Zentrums für Kulturgüterschutz, ist die Studienleiterin. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen den Kulturgüterschutz, wobei sie einen multidisziplinären Ansatz verfolgt, der Alte Geschichte, Militärwissenschaften und zeitgenössische Strategien des Kulturgüterschutzes integriert. Ihre methodische Kompetenz liegt in der Verbindung von historischer Analyse mit praktischer militärischer Ausbildung, wobei sie den Fokus auf die Anwendung von Strategien zum Schutz des kulturellen Erbes in Konflikt- und Katastrophengebieten legt.
Die Vortragenden des "Kulturgüterschutz, MSc (CE)" setzen sich aus einer Vielzahl renommierter internationaler Expert_innen aus verschiedenen Disziplinen mit zivilem und militärischem Hintergrund zusammen. Neben ihrer theoretischen und angewandten Forschung sind sie auch in der Praxis des Kulturgüterschutzes aktiv. Dies gewährleistet, dass der aktuellste Stand der Forschung und des Wissens vermittelt wird.
Stackable Program

Das Stackable Program ermöglicht es, den "Kulturgüterschutz, MSc (CE)" flexibel in kleinere Schritte zu unterteilen. Die kürzeren Weiterbildungsprogramme des Zentrums für Kulturgüterschutz mit dem Label Stackable Program (Micro-Credential Programs & Certificate Programs) ermöglichen es, das Studium an persönliche Bedürfnisse, Interessen und Karriereziele anzupassen.
Bewerbung
Zulassungsvoraussetzungen
- Allgemeine Universitätsreife (bzw. abgeschlossene Ausbildung mind. auf NQR-Niveau IV)
- entsprechende Englischkenntnisse
- erfolgreicher Abschluss eines Bewerbungsgesprächs mit der Studienleitung
Bewerbungsprozess
- Kontaktaufnahme zur Klärung der Erwartungen an das Studium und Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen
- Online-Bewerbung über das Online-Tool der Universität für Weiterbildung Krems (UWKonline)
- Durchführung des Bewerbungsgesprächs mit der Studienleitung
- Zulassung zum Studium
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Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
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