Wer eine Praxis oder ein Primärversorgungszentrum erfolgreich gründen, übernehmen oder leiten möchte, braucht spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten, die weder im Medizin- noch im BWL-Studium ausreichend vermittelt werden. Um diese Lücke zu schließen, wurde das berufsbegleitende Weiterbildungsprogramm gemeinsam mit Vertreter_innen der Ärztekammer entwickelt.
Philipp Schramhauser

Hier erhalten Sie von Expert_innen das Rüstzeug, um Ihr Projekt bestmöglich umzusetzen. Dabei steht die persönliche Erfahrung der Vortragenden im Vordergrund, die Sie keinem Lehrbuch entnehmen können.

Philipp Schramhauser, BSc MMSc MBA LL.M.

Prokurist PVE Böheimkirchen

Online-Info-Abend

Bei unseren Info-Veranstaltungen wird das jeweilige Studienangebot detailliert präsentiert. Wir stehen für Fragen zur Verfügung und freuen uns über Ihre Teilnahme!

Termin

19.06.2024, 18:00 - 19:30

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Profitieren Sie von unserem Programm

Absolvent_innen können..

  • einen Strategieplan für die Gründung einer Versorgungseinrichtung im niedergelassenen Bereich unter Berücksichtigung ökonomischer und rechtlicher Rahmenbedingungen entwickeln
  • geeignete Qualitäts- und Risikomanagementsysteme etablieren
  • effektiv und wertschätzend kommunizieren, um die Bedürfnisse von Patient_innen und Kolleg_innen aus multiprofessionellen Teams adäquat zu adressieren
  • Leadership Skills

  • berufsbegleitend

  • praxisbezogen

In Kombination mit anderen Weiterbildungsprogrammen lassen sich Stackable Programs bis zu einem akademischen Abschluss verbinden.

Nach dem ersten Certificate Program (CP) stehen viele weitere Möglichkeiten offen, wie z. B. ein akademischer Abschluss (Bachelor of Science (CE), Bachelor of Arts (CE), Bachelor Professional).
Tatjana Kohl

Das Stackable Program bietet mir volle Flexibilität bei der Gestaltung meines Studiums.

Tatjana Kohl

Studentin

ECTS

Das Unterrichtsprogramm des Weiterbildungsstudiums „Management von Versorgungseinrichtungen im niedergelassenen Bereich“ ist modulartig aufgebaut und setzt sich aus den nachfolgend angeführten Kursen zusammen.

  • Inhalte

    • Standort- und Stakeholderanalyse (Beziehung zu Ärztekammer, Krankenversicherung, Privatversicherung und Wirtschaftskammer; Kooperation mit den Gebietskörperschaften)
    • USP als Teil der unternehmerischen Strategie
    • Wahl der Kooperationspartner_innen
    • Betriebsorganisation und Arbeitsteiligkeit
    • Planung und Bau
  • Inhalte

    • Strukturen und Finanzierung des österreichischen Gesundheitswesens
    • Vergleich unterschiedlicher Gesundheitssysteme
    • Bedarfsanalyse entsprechend den Regionalen Strukturplänen Gesundheit (RSG)
    • EU-Förderrichtlinie für PVZs
  • Inhalte

    • Rechtsformen im österreichischen Gesundheitswesen
    • Recht der Gesundheitsberufe
    • Rechte der Patient_innen
    • Haftungsrecht (Aufklärung und Dokumentation)
    • Arbeits- und Sozialversicherungsrecht
    • Grundzüge des Steuerrechts
    • Vergaberecht
    • Gesellschaftsrecht
  • Inhalte

    • Instrumente des strategischen Controllings
    • Strategie-Konzeption und -Umsetzung
    • Einführung in das operative Controlling
    • Fokus auf Kostenrechnung und Berechnung von Deckungsbeiträgen
    • Interaktive Case Study zu einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung mit Fokus auf die Einrichtungen des niedergelassenen Bereichs
  • Inhalte

    • Kommunikation und Kooperation sowie Gruppen- und Teamarbeit in multiprofessionellen Settings
    • Patient_innenkommunikation
    • Mediative Gesprächsführung
    • Medienarbeit
  • Inhalte

    • Theoretische Grundlagen der Führung von Teams
    • Rolle der Führungskraft im Spannungsfeld einer Gesundheitseinrichtung
    • Motivation, Ziele, Feedback und Anreizgestaltung im Prozess der Führung
    • Erfolgsmodelle der Führung
    • Personalbedarfsplanung und -auswahl
    • Bindung von Mitarbeiter_innen
    • Mitarbeiter_innengespräch
  • Inhalte

    • Risiko- und Notfallmanagement
    • Anforderungen Ö-Q-Med
    • Patient_innen- und Mitarbeiter_innensicherheit
    • Fehler- und Beschwerdemanagement
    • Vor- und Nachteile einer Systemzertifizierung im Qualitäts- und Risikomanagement
  • Inhalte

    • Digitalisierung-, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)
    • IT-Ausstattung
    • Datenmanagement und Datensicherheit
    • Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
    • Elektronische Gesundheitsakte (ELGA)
    • Telemedizin
    • Cyberkriminalität
    • Kassenabrechnung
    • Registrierkassenpflicht

Hier finden Sie weitere Informationen zum Weiterbildungsprogramm „Management von Versorgungseinrichtungen im niedergelassenen Bereich“ zum Download.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Nachweis des Abschlusses eines ordentlichen österreichischen oder gleichwertigen ausländischen Studiums (mind. 180 ECTS-Punkte) der Human- oder Zahnmedizin, Pharmazie, Pflegewissenschaft, Betriebswirtschaft oder Rechtswissenschaft
    oder
  • der Nachweis der allgemeinen Universitätsreife
    oder
  • der Nachweis einer abgeschlossenen Ausbildung auf mindestens NQR Niveau IV
    oder
  • der Nachweis über eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung
    und in allen Fällen
  • der positive Abschluss des Auswahlverfahrens an der Universität für Weiterbildung Krems.

Bewerbungsprozess

  1. Kontaktaufnahme zur Klärung der Erwartungen an das Studium und Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen
  2. Online-Bewerbung (Geben Sie die Studienkennzahl UM 992 533 im Online-Tool ein.)
  3. Durchführung des Auswahlverfahrens (Bewerbungsgespräch mit der Studienleitung)
  4. Zulassung zum Studium

Im Zuge der Online-Bewerbung ist die Studienkennzahl sowie das konkrete Studiensemester einzutragen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und darauf Sie bald an der Universität für Weiterbildung Krems begrüßen zu dürfen.

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