COL-Konferenz #2 - Wert des gemeinsamen Erbes

Department für Bauen und Umwelt

07.06.2019

Am 3.-4. Juni fand die COL Konferenz #2 in Krems statt. Die TeilnehmerInnen informierten sich rund um das Leitthema „Wert des gemeinsamen Erbes“.

Gegliedert in vier Blöcke wurden die Themen „Klöster als Stätte von Religion und Kultur“, „Klöster und Gesellschaft“, „Klöster und ihre ökonomischen Strukturen“ sowie „Klöster als baukulturelles Erbe“ in ihrer Vielschichtigkeit dargestellt.

 

Die Konferenz eröffnete MMag. DDr. Peter Strasser, LL.M, Zentrum für Kulturgüterschutz, Donau-Universität Krems.

 

Klöster als Stätte von Religion und Kultur

Im ersten Block „Klöster als Stätte von Religion und Kultur“ wurde das kirchliche Kulturerbe als wirtschaftlicher Motor für die Regionen von Mag. Dr. Gerfried Sitar, Direktor des Stiftmuseums "Schatzhaus Kärntens" in St. Paul im Lavanttal, Präsident der Via Imperialis Österreich, Koordinator für Kunst, Kultur und Medien in der Diözese St. Pölten, präsentiert. "Mythos - Ethos - Logos: Monastery 4.0" war das Thema von Jože K.M. Marek, Projektmanager bei verschiedenen privaten Entwicklungsprojekten im Bereich Klosterleben, Schulkwesen und Kultur. Über “Denkmalpflege an Klöstern in Österreich“ referierte Dipl.-Ing. DDr. Patrick Schicht, Mitarbeiter des Bundesdenkmalamts, Abteilung Niederösterreich.

 

Klöster und Gesellschaft

Den Block eröffnete Univ.-Prof. DDr. Dr. h.c. Wolfgang Rohrbach, Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und Stv. Geschäftsführer Europa Nostra Austria mit dem Beitrag „Vorsorge-, Versorgungs- und Versicherungsaktivitäten der Klöster“. Über „MUBASO, Museum für Barockskulpturen – Rekonstruktion des hl. Josephs Kirche in Chrudim“ referierte Architekt Roman Brychta, Mitbegründer des Projektil Architects Studios, das viele bedeutende Architekturpreise für Realisierungs- oder Wettbewerbsentwürfe erhält.  

 

Klöster und ihre ökonomischen Strukturen

“Stift Göttweig in der Zwischenkriegszeit: Zum Umgang mit Kulturgütern in Notzeiten“ war Gegenstand des Referats von Mag. Bernhard Rameder, der wissenschaftlicher Betreuer Benediktinerabteil im Stift Göttweig. „Tourismus seit 900 Jahren?“ war das Thema von Mag. Eveline Gruber, Leiterin des Wirtschaftsbereiches Tourismus und Kultur im Benediktinerstift Göttweig. Die betrieblichen Strukturen historischer Militäranlagen wurden von Mag. Dr. Johannes Sailer MSc, MSc, Leiter des Militärischen Immobilienmanagments bei Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, präsentiert. Über „Kirchenbesitz und Kirchengründung als traditionelles Mittel zur Erhaltung des sakralen Erbes“ referierte doc. Ing. Frantisek Svoboda, Ph.D.

 

Klöster als baukulturelles Erbe

Den letzten Block eröffnete doc. PhDr. Martin Horáček, PhD., Historiker und Theoretiker von Architektur und Kunst, Assoziierte Professor an der Fakultät für Architektur, Technische Universität Brünn, mit einem Vortrag zum Thema „Sehenswürdigkeiten wie Lebensreservate, Reservierungen als Lebenssehenswürdigkeiten?“. „Wie kann man mit dem kulturellen Erbe leben?” war das Thema von Mgr. Barbora Vacková, Ph.D., Assoziierte Professorin an der Fakultät für Bildung, Masaryk Universität Brünn.

Jan Hájek und Pavel Joba, Architekten und Geschäftsführere von M1 Architekti s.r.o. Büro in Prag haben von Ihre Projekte von Wiederaufbau des Jesuitenkollegs in Kutná Hora und Rekonstruktion der Orangerie des Klosters Břevnov erzählt.

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