30.10.2018

Die Lernenden selbst die Lösung finden lassen

Bereits zum 7. Mal fand an der FH St. Pölten der „Tag der Lehre“ statt. Das Format richtet sich an alle, die an innovativen Lernsettings interessiert sind. Edmund Panzenböck und Andrea Schlager, LehrgangsleiterInnen am IMB, waren mit Workshop und Posterpräsentation vertreten.

Die Lernenden selbst die Lösung finden lassen

Keynote zu Problem-based Learning im E-Learning

Die Keynote hielt Prof. Dr. Claude Müller Werder von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Er erörterte wissenschaftlich fundiert die Tauglichkeit von Problem-based Learning (PBL) in der digitalisierten Lehre und zeigte dabei die Unterschiede zu Project-based Learning und Enquiry-based Learning auf. Besonders interessant war der empirische Nachweis darüber, dass es keine signifikanten Unterschiede in den Leistungen von Teilzeit- zu Vollzeitstudierenden gibt.

Beim Format „Tag der Lehre“ werden nicht nur Vorträge gehalten, sondern „Hands-, Head- und Heart-on“ konkrete Projekte vorgestellt und Schlüsselelemente aus diesen erlebbar gemacht.
Ein Highlight war die "PBL-Werkstatt" - eine sogenannte Hybridversion aus Präsentation und Workshopsetting, wo sich TeilnehmerInnen mit kreativen Weiterentwicklungsideen einbringen konnten. So wurde hier in Kleingruppen das Thema PBL als mathematische Formeln dargestellt.

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Team IMB war mit Workshop und Präsentation vertreten

Gemeinsam mit Irmgard Fallmann hatte Lehrgangsleiter Edmund Panzenböck am Nachmittag im Setting eines sogenannten "DisQSpace" einen interaktiven Vortrag zum Thema "Der Siebensprung in der virtuellen Lehre", den wir auf Basis eines real umgesetzten Moduls unsere Erfahrungen und daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen hielten. Es gab 3 Stationen in einem Raum, zu denen die TeilnehmerInnen alle 20 Minuten wechselten. Da unsere Erfahrungen noch sehr neu und einzigartig waren, waren die TeilnehmerInnen sehr interessiert und stellten auch viele Fragen.

Lehrgangsleiterin Andrea Schlager stellte gemeinsam mit Tina Gruber-Mücke Modellvarianten des Design Thinking-Ansatzes vor, erläuterte die Vor- und Nachteile und gab Handlungsempfehlungen für die Integration der jeweiligen Varianten in die virtuelle Hochschullehre am Beispiel der Donau Universität Krems sowie der IMC Fachhochschule Krems.

Die Lernenden selbst die Lösung finden lassen - Team IMB war mit Workshop und Präsentation vertreten

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