Was tut sich im #SeLeProjekt?

Eine Qualifizierungsinitiative für Österreichs Bildungsverlage

24.05.2018

Was tut sich im #SeLeProjekt?

Im Jänner 2018 startete das Projekt "Seamless Learning" (SeLe). Wir geben einen kurzen Überblick, was sich seit damals getan hat.

Was tut sich im #SeLeProjekt?

Blogbeitrag vom 14. Mai 2018

Curriculum beschlossen

Einen großen Schritt vorwärts machte das SeLe-Projekt diese Woche: beim zweiten Treffen der Steuerungsgruppe wurde Curriculum für das Certified Program “Digital Publishing in Education” an der Donau-Universität beschlossen. Die Genehmigung durch die Curriculumskommission vorausgesetzt, kann der SeLe-Lehrgang im September 2018 mit voraussichtlich 24 TeilnehmerInnen starten.

Das besondere an diesem Curriculum ist unser partizipativer Ansatz. Die beteiligten Unternehmen wirken an der Gestaltung der Lehrgangsinhalte mit. Damit ist ein guter Mix aus theoretischem Hintergrund und relevanter Praxis sichergestellt.

SeLe Steuerungsgruppe

Blogbeitrag vom 26. April 2018

Schülerinnen entwickeln Ideen für das Schulbuch der Zukunft

In Österreich wird der Girls’ Day bzw. Töchtertag seit 2001 jährlich veranstaltet, mit dem Ziel, Schülerinnen zwischen 13 und 18 Jahren für die Zeit nach ihrem Pflichtschulabschluss in ihrer Berufsorientierung zu unterstützen. Insbesondere soll das Spektrum der Berufswahl, auch jenseits traditioneller Rollenbilder, erweitert werden. An der Donau-Universität erfuhren die Schülerinnen mehr über den Alltag von ForscherInnen.

Darüber hinaus wurde mit der Disney-Methode wertvoller Input der Schülerinnen eingeholt, wie sie sich ihre Schulbücher der Zukunft vorstellen könnten.

Grafik vom Girl´s Day

Blogbeitrag vom 7. Jänner 2018

Herausforderungen für Schulbuchverlage

Im Schuljahr 2017/18 werden 2.000 Werke auch in digitaler Form – sogenannte Digibooks – im Rahmen von digi4school angeboten. Dadurch entsteht allen teilnehmenden Verlagen ein signifikanter Mehraufwand, während die Auflagenzahl aufgrund sinkender Schülerzahlen und regelmäßig stattfindender Lehrplanaktualisierungen weiter zurückgehen.

 

Neben diesen „evolutionären“ Herausforderungen treffen Verlage zunehmend auch auf Entwicklungen, die ihr Geschäftsmodell signifikant verändern, d.h. „revolutionieren“. So greifen Lehrkräfte zunehmend auf frei verfügbare Materialien (OER) zurück, um ihren Unterricht zu gestalten und verzichten auf traditionelle Unterrichtsmedien. Gleichzeitig stellen diese Materialien aber auch eine Chance für Verlage dar, da sich über solche Medien auch eAutor/innen einfach finden lassen. LMS.at und andere Plattformen bieten Verlagen eine Chance ihre traditionellen Medien mit wertvollen Ressourcen kostengünstig zu ergänzen.

Einen weiteren revolutionären Aspekt der Digitalisierung stellt der neue Kanal ins Klassenzimmer dar. Verlage haben erstmals die Chance einen direkten Draht zu den Lehrkräften aufzubauen. Lernplattformen sammeln Daten sowohl über Unterrichtsgestaltung als auch über das User-Verhalten. Das erlaubt Verlagen, ihre Produkte entsprechend anzupassen. Eine noch weit größere Herausforderung und Chance stellt der partizipative Aspekt digitale Medien dar. Durch die Verwendung, das Teilen und Diskutieren ihrer Lernmaterialien entwickeln Lernenden (Schüler/innen) diese mit bzw. weiter. Erstmalig haben Schulbuchverlage die Chance direkt Statistiken über die Effektivität ihrer Lernmaterialien zu erhalten und diese entsprechend zu verbessern. Darüber hinaus stellt der 100 Millionen Euro schwere Nachmittagsmarkt für alle Verlage eine große Chance dar, den Unternehmenserfolg weiterzuentwickeln.

 

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