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So viel wird über den „Mangel“ rund um Schule und Lehrer_innen diskutiert und plakatiert - wie etwa unzureichende Ressourcen, fehlende Infrastruktur, angemessene Lehrer_innenausbildung, insbesondere für den Quereinstieg, technologische Kompetenzen und Regeneration in einem an sich erfüllenden gesellschaftlich wirksamen Beruf.
Wir möchten dialogische Einblicke geben in die Fülle und Breite des Lehrenden-DaSeins an Waldorfschulen und wie ein Waldorfpädagogikstudium Wege eröffnen kann, dem „Mangel“ mit „Fülle“ zu begegnen. Welchen Wert dialogisches, erfahrungsbasiertes, künstlerisch-geprägtes Lernen und Lehren haben kann, erzählen Absolvent_innen der Waldorfpädagogikstudiengänge:
- David Kosec hatte vor dem Waldorfpädagogik-Studium eine Ausbildung im medizinisch-technischen Bereich absolviert und ist nun Hortner und Lehrer an der RSS Wien-Mauer.
- Vanessa Langkamp ist studierte Wirtschaftswissenschaftlerin, ausgebildete Lebens- & Sozialberaterin und seit einigen Jahren Lehrerin und Schulleiterin der Waldorfschule Pannonia in Neusiedl am See.
Anknüpfend skizzieren die Studienleitungen, Monika Kil und Leonhard Weiss, die Prinzipien und den kohärenten Studienaufbau des Bachelors of Arts (CE) „Waldorfpädagogik“: International anerkannt und internationales Arbeiten ermöglichen; Erfahrungsschätze bergen und Praxis und/oder Vorstudium anrechnen, um Durchlässigkeit und Anerkennung zu gewährleisten.