Das einjährige Masterstudium der Universität für Weiterbildung Krems umfasst 60 ECTS-Punkte und ist berufsbegleitend angelegt – bereits absolvierte KI-Kurzprogramme können angerechnet werden
Die Universität für Weiterbildung Krems bietet ab sofort das Masterstudium „AI Transformation, MSc (CE)“ an. Es umfasst 60 ECTS-Punkte, ist auf zwei Semester angelegt und richtet sich an alle, die den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in ihrer Organisation mitgestalten wollen – in einer Führungsrolle, im Fachbereich oder aus fachlichem Interesse heraus. Vermittelt wird nicht der Umgang mit einzelnen Werkzeugen, sondern das Verständnis der Konzepte dahinter: wie generative und agentische Systeme funktionieren, wie sich Prozesse damit neu gestalten lassen und welche rechtlichen Anforderungen dabei gelten.
Fünf Kernmodule und ein selbst gewählter Schwerpunkt
Das Kerncurriculum bilden fünf Module zu je 6 ECTS-Punkten: Requirements Engineering und Softwareentwurf, Digitale Prozesse und Agentic Workflows, Einführung in generative KI und Anpassungsstrategien, Anwendung und Implementierung generativer KI-Systeme sowie KI-Compliance.
Dazu kommt eine Spezialisierung im Umfang von 12 ECTS-Punkten. Zur Wahl stehen AI Service Design und Innovation, AI Management, „KI in der Lehre: didaktisch gestalten, kritisch begleiten“ sowie Künstliche Intelligenz in der Sicherheit. Den Abschluss bilden Wissenschaftliche Methoden inklusive Kolloquium (6 ECTS-Punkte) und die Masterarbeit (12 ECTS-Punkte), die in der Regel an einer realen Fragestellung aus dem eigenen Arbeitsumfeld entsteht.
Vom Zertifikat zum Master – und weiter
Die Module des Studiums sind zugleich eigenständige Certificate Programs mit jeweils eigenem Universitätszertifikat, etwa Generative AI und Agentic Systems, Fundamentals of Agentic IT Systems, AI Service Design und Innovation oder AI Management zu je 12 ECTS-Punkten. Jedes davon lässt sich einzeln absolvieren und ist für sich abgeschlossen. Wer sich später für den Master entscheidet, bringt die erworbenen ECTS-Punkte mit; doppelt gelernt oder bezahlt wird nichts. Ein Masterabschluss lässt sich auf diesem Weg in Etappen erwerben, ohne dass sich Teilnehmer_innen von Beginn an auf 60 ECTS-Punkte festlegen müssen. Nach dem Master ist eine Fortsetzung in Richtung der MBA-Programme möglich.
Lernen an eigenen Fragestellungen
Unterrichtet wird im Blended-Learning-Format: Online-Phasen mit selbstgesteuertem Lernen wechseln sich mit kompakten Präsenzeinheiten in Krems ab. Die Lehre ist auf Austausch angelegt – mit Lehrenden, Expert_innen und der eigenen Kohorte. Teilnehmer_innen bringen Fragestellungen aus ihrer Organisation mit und entwickeln sie über das Studium hinweg zu tragfähigen Lösungen weiter; praxisorientierte Übungen begleiten die theoretischen Inhalte.
Zugelassen wird, wer ein fachlich relevantes Studium auf Bachelorniveau im Umfang von mindestens 180 ECTS-Punkten sowie mehrjährige einschlägige Berufserfahrung nachweist und über konversationssichere Englischkenntnisse verfügt. Den Abschluss des Bewerbungsverfahrens bildet ein persönliches Aufnahmegespräch.
Der Einstieg in das Studium ist laufend möglich, die Studiengebühr beträgt EUR 13.875,-. Für die Finanzierung stehen unter anderem eine Rückerstattung über das EU-Projekt AI4Gov-X, das waff-Bildungskonto und die FFG Skills Schecks zur Verfügung.
Rückfragen
Maria Schuler
Organisationsassistenz – Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung
E-Mail: maria.schuler@donau-uni.ac.at
Telefon: +43 2732 893-2307

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