Gleichstellungsmonitoring
Was ist Gleichstellungsmonitoring?
Gleichstellungsmonitoring bedeutet, kontinuierlich und systematisch Daten zur Geschlechtergleichstellung zu erheben und auszuwerten. Ziel ist es, Ungleichheiten sichtbar zu machen, Veränderungen zu verfolgen und darauf aufbauend gezielte Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung zu entwickeln.
An der UWK ist das Gleichstellungsmonitoring ein zentrales Instrument der evidenzbasierten Gleichstellungsarbeit. Neben der Datenerhebung und -auswertung steht die fundierte Interpretation und Einordnung der Ergebnisse im Fokus. So können konkrete Handlungsfelder, Zielsetzungen und Maßnahmen abgeleitet werden. Damit dient das Monitoring nicht nur der Berichterstattung, sondern auch der Weiterentwicklung von Gleichstellungsarbeit.
Welche Daten werden erhoben?
Das Gleichstellungsmonitoring an der UWK erhebt quantitative Daten zu Geschlechterverteilungen bei Mitarbeiter_innen, Studierenden und Absolvent_innen sowie zur Genderbalance in den Bereichen Forschung, Lehre, Personalsuche, Entlohnung und Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie. Ergänzend werden qualitative Daten zu Gleichstellungsmaßnahmen, Frauenförderung, Barrierefreiheit, Geschlechtervielfalt und zur Integration von Gender- und Diversitätsinhalten in Forschung und Lehre erfasst.
Wo werden die Ergebnisse veröffentlicht?
Die Ergebnisse des Monitorings werden jährlich im Bericht „Gleichstellung in Zahlen“ veröffentlicht. Der Gleichstellungsbericht ist ein zentrales Kommunikationsinstrument: Er bereitet Informationen sichtbar, verständlich und zugänglich auf – innerhalb der Universität und darüber hinaus. Zugleich stärkt er das Bewusstsein für Gender- und Diversitätsthemen und unterstützt die Entwicklung einer geschlechtergerechten und gleichstellungsorientierten Organisationskultur.
Gleichstellung in Zahlen 2025
Mit „Gleichstellung in Zahlen 2025“ liegt die neunte Ausgabe des Gleichstellungsberichts der Universität für Weiterbildung Krems (UWK) vor. Der Bericht bietet auch heuer wieder einen datengestützten Überblick über den Status quo der Geschlechtergleichstellung an der UWK, er macht Fortschritte wie auch bestehende Herausforderungen sichtbar. So schaffen wir Transparenz über bestehende Strukturen und bilden eine fundierte, evidenzbasierte Grundlage für unsere Gleichstellungsmaßnahmen.
Der Bericht bietet eine datenbasierte Analyse der Geschlechtergleichstellung an der Universität für Weiterbildung Krems. Er unterstreicht insbesondere die Fortschritte in der Repräsentation von Frauen in Leitungspositionen sowie in der Integration von Gender und Diversität in Forschung und Lehre. Gleichzeitig zeigt er, dass strukturelle Ungleichheiten weiterhin bestehen und sowohl auf institutioneller als auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene zu adressieren sind. Dazu zählen insbesondere die horizontale Geschlechtersegregation, der Gender-Pay-Gap sowie die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit. Diese Handlungsfelder geben die Richtung für die Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit an der UWK vor und verdeutlichen, dass Gleichstellung eine gemeinsame Aufgabe aller Universitätsangehörigen ist.